Das perfekte Produkt finden: Mit unserer Kaufanleitung gezielt aus dem Clicker Vergleich 2024 auswählen.

Unser Kurzüberblick:
  • Das Clickern ist eine sehr effektive Trainingsmethode, mit der Sie Ihr Haustier durch positive Verstärkung zum gewünschten Verhalten motivieren können. Auch komplexe Verhaltensweisen lassen sich damit erlernen. Alternativ lässt sich Clickertraining auch zum Abtrainieren von unerwünschtem Benehmen einsetzen.
  • Das richtige Timing bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Clickertraining. Nur so kann das Tier eindeutig zuordnen, wofür die Belohnung ist. Wird der Clicker falsch eingesetzt, kann er sogar ungewollte Verhaltensweisen fördern.
  • Das Clickertraining funktioniert nicht nur als Trainingshilfe für Hunde und Katzen, sondern auch bei Kleintieren wie Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten oder Mäusen. Und sogar Vögel lassen sich mithilfe der Methode auf ein bestimmtes Verhalten konditionieren. Für Großtiere – z.B. das Klicker-Training mit Pferden oder Ponys – gibt es Clicker in Übergröße

clicker-test

Mit einem Clicker können Sie das Verhalten Ihres Haustieres beeinflussen und erwünschtes Verhalten positiv bestärken. Das Clicker-Training basiert auf Erkenntnissen aus der Verhaltensforschung und ermöglicht eine neue, körperlose Verständigung zwischen Mensch und Tier. Es kommt weltweit in Zirkussen, Zoos, an Filmsets, bei der Ausbildung von Assistenztieren und im Tier-Sport zum Einsatz.

In unserer Kaufberatung 2023 erfahren Sie, wie man mit einem Clicker richtig trainiert und für welche Tierarten es geeignet ist. In der FAQ am Ende beantworten wir außerdem die wichtigsten Fragen rund um das Thema Clicker-Training und verraten, ob es von der Stiftung Warentest schon einen Clicker-Testsieger gibt.

1. Die besten Clicker im Vergleich: Wie trainiert man mit einem Clicker?

Das Clickertraining stammt aus den USA, wo es ursprünglich zu Kriegszwecken eingesetzt wurde. Den Grundstein für die Konditionierung von Tieren legte der amerikanische Forscher B. F. Skinner, der 1944 Tauben darauf dressierte, mittels Pickbewegungen Fernraketen auf Kurz zu halten oder zu zünden. Auch Delfine missbrauchte man für militärische Zwecke. Sie wurden so abgerichtet, dass sie Minen in feindliche Seegebiete befördern konnten.

Ein Cats-and-Dogs-Clicker erlaubt Ihnen, das erwünschte Verhalten Ihres Haustieres exakt, zeitnah und eindeutig zu markieren. Auf diese Weise erlernt Ihr Tier, für welche Verhaltensweise es gerade belohnt wird. Im Gegensatz erfolgen direkte Gaben von Leckerlis – ohne Klick – in der Praxis nie zeitgleich mit der gewollten Verhaltensweise. Das bedeutet, dass Ihr Vierbeiner nicht genau weiß, wofür er eigentlich belohnt wird und im ungünstigsten Fall die Belohnung sogar mit der falschen Verhaltensweise in Verbindung bringt.

2. Welche Rolle spielen Aufbau und Ablauf für den Erfolg?

Aber auch für ein erfolgreiches Dog-Clicker-Training spielen der Aufbau und der Ablauf eine maßgebliche Rolle. Denn auch der beste Clicker bringt rein gar nichts, wenn er falsch eingesetzt wird. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die Sie beim Clickertraining unbedingt beachten sollten:

  • Einer der wichtigsten Faktoren beim Clickertraining ist das richtige Timing. Unabhängig davon, mit welchem Tier Sie trainieren, müssen Sie exakt in der Sekunde drücken, in der die gewünschte Verhaltensweise erfolgt. Schon die geringste Verzögerung führt dazu, dass das Tier nicht mehr eindeutig zuordnen kann, wofür es belohnt wird.
  • Ignorieren Sie konsequent jedes unerwünschte Verhalten Ihres Tieres und belohnen Sie ausschließlich erwünschte Verhaltensweisen – idealerweise erst durch einen Klick und auch nicht jedes Mal mit einem Leckerli. Es ist zwar wichtig, die Motivation des Tieres aufrecht zu erhalten, als wandelnder Futterspender sollen Sie aber auch nicht wahrgenommen werden. Die Kombination aus Lob und Ignoranz führt dazu, dass Ihr Tier später auch ohne laute Befehle auf Ihre Kommandos reagiert.
  • Mithilfe des Clickers lassen sich auch komplexe Verhaltensweisen erlernen, das Training erfordert aber entsprechend mehr Zeit und Aufwand. Komplexe Aufgaben sollten in so viele Teilschritte wie möglich gesplittet werden, die für sich genommen jeweils eine Übung darstellen. Geben Sie vor allem älteren Tieren ausreichend Zeit, um den Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten, dem Klick und dem zugehörigen Kommando herzustellen.

Hat das Tier den Zusammenhang zwischen dem Klicken und seinem Verhalten hergestellt, ist die Basis für ein langfristig harmonisches Miteinander geschaffen. Nachfolgend haben wir die Vor- und Nachteile des Dog-Clickertrainings noch einmal für Sie zusammengefasst:

    Vorteile
  • einfach zu erlernen
  • ermöglicht personen- und stimmungsunabhängige Belohnung
  • eignet sich zum Erlernen von Tricks und Abtrainieren von Unarten (z. B. Kot fressen)
    Nachteile
  • erfordert viel Zeit und Geduld
  • ohne Clicker kein Training möglich
  • falscher Trainings-Aufbau führt zu Misserfolg

3. Für welche Tiere eignet sich das Clicker-Training?

Mit etwas Geduld und Achtsamkeit lassen sich die meisten Hunde und Katzen mittels Clicker-Training konditionieren. Das Training funktioniert aber auch problemlos bei Kleintieren wie Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten oder Mäusen. Und sogar Vögel, z. B. Papageie oder Wellensittiche, können durch die Methode erlernen, mit dem Beißen aufzuhören oder nach dem Erteilen eines Kommandos auf die Hand Ihres Besitzers zu hüpfen. Für Großtiere, z.B. Pferde oder Ponys, gibt es Clicker in Übergröße.

Ihr Tier hat keine Lust auf das Training? Nicht jedes Tier sieht den Sinn im Erlernen neuer Tricks. Bedingt durch Art und Rasse kann es aber auch einfach sein, dass bestimmte Übungen Ihrem Vierbeiner einfach nicht liegen. Achten Sie daher immer darauf, dass Sie das Training so gestalten, dass es dem jeweiligen Charakter und den individuellen Eigenschaften gerecht wird.

Verschiedene Clicker für Hunde

Cats-and-Dogs-Clicker gibt es in zahlreichen Ausführungen und Farben. Ein guter Clicker sollten möglichst leicht sein und gut in der Hand liegen.

4. Welche unterschiedlichen Arten von Clickern gibt es?

Wenn Sie vorhaben, einen Clicker zu kaufen, sollte dieser natürlich in erster Linie zu Ihrem Tier passen. Die meisten Standard-Clicker sind auf Hunde ausgerichtet, es gibt aber auch spezielle Formen für Großtiere und Finger-/Ring-Clicker für Hunde und Katzen, die nicht in der Hand gehalten werden müssen.

Die Tabelle zeigt die gängigsten Clicker-Kategorien und ihre Eigenschaften im Überblick:

Clicker-Typ Eigenschaften / Beschreibung
Standard-Clicker
  • sehr leicht und handlich
  • günstig in der Anschaffung
  • Clicker für Katzen, Hunde und Kleintiere
  • in zahlreichen Ausführungen und Farben erhältlich
  • auch für Trainings-Anfänger geeignet
Boxen-Clicker
  • größer und schwerer als Standard-Clicker
  • für das Clicker-Training mit Pferden, Ponys und anderen Großtieren
  • mehr Druckkraft zum Auslösen erforderlich
  • wird beim Training auf größere Entfernungen eingesetzt
Target-Stick-Clicker
  • auf einer Stange befestigter Clicker
  • Auslöser befindet sich am Ende der Teleskopstange
  • Ball an der Spitze ermöglicht gute Lenkung des Tieres
  • etwas teurer als herkömmlicher Clicker
  • für das fortgeschrittene Training geeignet
Finger-/Ring-Clicker
  • sehr klein und leicht
  • wird mithilfe einer Schlaufe am Finger befestigt oder wie ein Ring getragen
  • Druck erfolgt mit dem Daumen
  • ermöglicht freihändiges Clickertraining

5. Worauf sollten Sie laut gängiger Online-Clicker-Test beim Kauf achten?

Die verschiedenen Clicker gleichen sich zwar im grundsätzlichen Aufbau und der Größe (in cm), es gibt aber dennoch einige Kriterien, die Sie beim Kauf des besten Clickers für sich und Ihr Tier berücksichtigen sollten. Ein guter Clicker sollte beispielsweise möglichst leicht sein und gut in der Hand liegen. Bei Finger-Clickern sollten Sie hingegen darauf achten, dass die Gliedmaßen nicht unangenehm eingeschnürt werden.

Besonders wichtig ist auch, dass der Auslöseknopf sich schnell und unkompliziert betätigen lässt, damit Sie das Klickgeräusch so punktgenau wie möglich erzeugen können. Bei den besten Clickern besteht außerdem die Möglichkeit, die Lautstärke und die Tonhöhe zu regulieren. Damit können Sie Ihrem Tier bestimmte Verhaltensweisen verdeutlichen, Übungen voneinander abgrenzen oder den Ton bei besonders ängstlichen oder sensiblen Tieren einfach leiser drehen. Zur Erweiterung des Trainings empfehlen wir einen Clicker mit integrierter Hundepfeife.

Einige Hersteller liefern auch gleich noch eine Handschlaufe zum Befestigen des Clickers an der Hand oder der Tasche oder einen passenden Tragebeutel mit. Sollen mehrere Personen in das Clickertraining involviert werden, lohnt sich die Anschaffung eines Clicker-Sets mit zwei oder vier Stück.

Hund beim Clicker-Training

Ganz gleich, ob Sie das Clicker-Training mit Ihrer Katze, Ihrem Hund, einem Vogel oder einem Pferd durchführen möchten: Das richtige Timing ist einer der wichtigsten Faktoren. Schon die geringste Verzögerung führt dazu, dass das Tier nicht mehr weiß, wofür es eigentlich belohnt wird.

6. Clicker-Test bzw. Vergleich: Die wichtigsten Nutzerfragen und Antworten zu Clickern

6.1. Benötigt man fürs Clickern spezielles Futter?

Grundsätzlich benötigen Sie für das Clickertraining kein besonderes Futter, sondern können auch einfach zu den Lieblingsleckerlis Ihres Tieres greifen. Da diese aber nur in beschränkten Maß verfüttert werden sollen, empfehlen wir, auch immer das Standard-Futter in das Training miteinzubeziehen.

Tipp: Sollte das normale Futter Ihrem Tier nicht als Anreiz genügen, gibt es im Handel auch spezielles getreide- und glutenfreies Trockenfutter (sogenanntes „Clickerfutter“), das sich optimal zum Belohnen eignet.

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6.2. Wann sollte man bei einem Hund mit dem Clicker-Training anfangen?

Mit dem Hundetraining bzw. der Hundeerziehung können Sie unabhängig vom Alter Ihres Vierbeiners jederzeit beginnen. Schon im Welpenalter können damit bestimmte Verhaltensweisen erlernt werden und auch ältere Hunde lassen sich mithilfe des Clickers konditionieren. Wichtig ist nur, dass das Training richtig, altersgerecht und mit der nötigen Konsequenz ausgeführt wird.

In der Tabelle unten haben wir einige Clicker-Übungen für Hunde verschiedener Altersklassen zusammengetragen:

Alter des Hundes Clicker-Übungen
Welpen
  • Blickkontakt suchen
  • an der Leine gehen
  • Sitz, Platz, Bleib
Erwachsene Hunde
  • Gegenstände apportieren
  • Weg vom Futter
  • Rollen und Schieben
  • Tasten drücken
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6.3. Hat die Stiftung Warentest schon einen Clicker-Test durchgeführt?

Clicker auf Hundepfote

Die Stiftung Warentest hat bisher leider noch keinen dedizierten Clicker-Test durchgeführt, daher können wir Ihnen an dieser Stelle auch keinen Clicker-Testsieger präsentieren. Mit unserer Vergleichstabelle sollte es Ihnen aber trotzdem nicht schwerfallen, den besten Clicker für Ihre individuellen Anforderungen zu finden.

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6.4. Von welchen Marken und Herstellern kann man Clicker kaufen?

Zu den bekanntesten Marken, die auch Cats-and-Dogs-Clicker und Zubehör anbieten, gehören PetSafe, Trixie, Hunter und Toozey. Etwas weniger verbreitet sind Kerbl, Precorn, Handfly, Dogsline und i-Click.

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6.5. Kann man einen Clicker auch selber bauen?

Wenn Sie über etwas bastlerisches Geschick verfügen, können Sie sich auch selbst einen günstigen Clicker bauen. Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen und Tutorials zu diesem Thema. Alternativ können Sie aber auch einfach einen handelsüblichen Kugelschreiber verwenden, der beim Drücken ein möglichst lautes und klares Klicken erzeugt. Aus Gründen der Konditionierung raten wir aber trotzdem zur Verwendung eines kommerziellen Cats-and-Dogs-Clickers aus dem Handel, damit Ihr Tier klar zwischen Trainings- und Alltagsgeräuschen unterscheiden kann.

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