Das perfekte Produkt finden: Mit unserer Kaufanleitung gezielt aus dem Fotodrucker Vergleich 2024 auswählen.

Unser Kurzüberblick:
  • Sie haben die Wahl zwischen kompakten, portablen Fotodruckern und Modellen für zuhause. Kleinere Geräte für unterwegs benötigen dabei keine Druckerpatronen. Die Druckkosten fallen allerdings recht hoch aus.
  • Laser-Drucker eignen sich nur eingeschränkt für Fotodrucke. Die meisten Hersteller setzen im Bereich der Fotodrucker auf Tintenstrahlgeräte.
  • Achten Sie bei der Auswahl vor allem auf die maximale Druckgröße. Bedenken Sie zudem, dass die Auflösung möglichst hoch ausfallen sollte.

fotodrucker-test

Die Möglichkeiten, Fotos zu machen, sind so einfach wie nie. Fast jeder hat stets ein Smartphone dabei, welches über eine gute Kamera verfügt. Im Urlaub und im Bereich der professionellen Fotografie darf die Digitale Spiegelreflex- oder die Systemkamera hingegen nicht fehlen.

Um die Bilder jedoch nicht nur am Handy oder dem PC-Bildschirm betrachten zu können, wird ein passender Drucker benötigt. Aber welche Merkmale zeichnen den besten Fotodrucker eigentlich aus? Wir haben uns für Sie umgesehen. In unserer Kaufberatung informieren wir Sie daher sowohl über Mini-Fotodrucker für unterwegs als auch über professionelle Fotodrucker für das eigene Zuhause. Sie erfahren, welchen Einfluss die Auflösung hat und welche Zusatzfunktionen Sie kennen sollten.

Haben Sie sich bereits über die verschiedenen Modelle informiert, werfen Sie gern direkt einen Blick in unseren aktuellen Fotodrucker-Vergleich 2023.

1. Wie funktioniert ein Fotodrucker?

Jeder Fotodrucker sollte bestens dafür geeignet sein, Fotos zu drucken. Trotz der klaren Namensangabe existiert jedoch keine einheitliche Definition, die Drucker für Fotos kennzeichnet. Jeder handelsübliche Multifunktionsdrucker kann somit auch als Fotodrucker bezeichnet werden, da es möglich ist, mit dem Modell Fotos zu drucken. Ein Laser-Fotodrucker ist aufgrund der verwendeten Drucktechnik nicht für den professionellen Fotodruck ausgelegt.

Stattdessen können Sie sich zwischen Tintenstrahldruckern, Thermosublimationsdruckern und Zero-Ink-Druckern entscheiden, um hochwertige Fotos zu erstellen.
Je nachdem, welche Drucktechnik zum Einsatz kommt, unterscheidet sich das Ergebnis teils deutlich.

Die wichtigsten Merkmale der einzelnen Drucker-Typen haben wir in der folgenden Tabelle für Sie zusammengestellt:

Kategorie Merkmale
Tintenstrahl-Fotodrucker
  • enthält in aller Regel vier Farbpatronen (in Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz), um nahezu alle Farben darstellen zu können; bei Fine-Art-Druckern von Canon sind deutlich mehr Farbpatronen vorhanden
  • die Tinte wird erwärmt und über einen Druckkopf auf das Papier aufgetragen
  • je nachdem, wie viele Düsen Verwendung finden, fällt die Auflösung besser oder schlechter aus
Thermo-Fotodrucker
  • die Farbe wird in gasförmigen Zustand aufgetragen, sodass Fotos nicht verschmieren können
  • ermöglicht den randlosen Druck
  • kommt vor allem bei tragbaren Fotodruckern im Kleinformat zum Einsatz
Zero-Ink-Drucker
  • benötigt ein spezielles Fotopapier
  • es ist keine Farbpatrone erforderlich, da stattdessen Partikel aus dem Papier gelöst werden
  • ermöglicht eine sehr einfache Art des Drucks; kommt meist bei Sofort-Fotodruckern zur Anwendung
Farblaserdrucker
  • arbeitet mit einem Toner und einer Bildtrommel
  • die feinen Pulverpartikel werden aufgerollt und müssen nicht trocknen
  • erlaubt weniger gute Farbdarstellungen

Welches die beste Technik ist, hängt vor allem von Ihren persönlichen Wünschen ab. Ein professioneller Fotodrucker kann sowohl das Thermosublimations- als auch das Tintenstrahlverfahren nutzen.

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Für daheim werden meist Tintenstrahldrucker verwendet.

Im Bereich des Tintenstrahldrucks gibt es teils große Unterschiede. So verfügen einfache A4-Fotodrucker teils nur über eine Patrone, in der mehrere Tinten gemischt werden. Die meisten Hersteller setzen auf 4 Patronen. Im professionellen Bereich, vor allem bei A3-Fotodruckern, finden sich jedoch auch Geräte, bei denen bis zu 11 unterschiedliche Patronen Verwendung finden, um ein möglichst exaktes Abbild der Realität zu erzeugen.

Der Thermosublimationsdruck ist zwar sehr gut, hat sich aufgrund der hohen Kosten jedoch nur im kleinen Bereich durchsetzen können. Lohnt es sich also, einen Fotodrucker für zuhause zu bestellen? Diese Argumente sprechen dafür und dagegen:

    Vorteile
  • ermöglicht den unmittelbaren Druck ohne Wartezeit
  • lässt sich, je nach Modell, auch unterwegs einsetzen
  • hoher Einfluss auf die Qualität sowie die damit verbundenen Kosten
  • Sie sparen sich die Versandkosten (im Gegensatz zur Bestellung im Labor)
    Nachteile
  • für mehrere Drucke wird viel Zeit benötigt
  • nicht unerhebliche Anschaffungskosten

2. Welche verschiedenen Arten von Fotodruckern gibt es?

Wenn Sie einen Fotodrucker kaufen möchten, haben Sie die Wahl zwischen dem Fotodrucker für zuhause sowie einem tragbaren Fotodrucker für unterwegs. Die wichtigsten Merkmale der beiden Drucker-Typen haben wir kurz und knapp für Sie zusammengestellt:

Art Eigenschaften
Fotodrucker für den PC
  • wird an den PC angeschlossen
  • verfügt meist über WLAN und weitere Verbindungsmöglichkeiten, um den Fotodrucker auch vom Handy oder Tablet aus nutzen zu können
  • kann Fotos in zahlreichen Formaten (bis zur maximalen Größe des Modells) drucken
  • benötigt einen festen Standort und nimmt viel Platz in Anspruch
  • ermöglicht schnelle und hochauflösende Fotodrucke
Mini-Fotodrucker für unterwegs
  • ein portabler Fotodrucker ist sehr klein und handlich
  • meist ist die Größe der Fotos des Fotodruckers auf 10×15 cm beschränkt
  • ermöglicht es, Fotos vom Handy auf dem Fotodrucker zu drucken, egal wo Sie sind (bestens für den Spontandruck von Party-Fotos geeignet)
  • die Druckkosten fallen recht hoch aus
  • die Druckauflösung ist vergleichsweise schwach

Kleine Polaroid-Fotodrucker sind eher als nettes Gadget gedacht, können Profis jedoch weniger überzeugen. Möchten Sie jedoch spontan Bilder von Ihrem Smartphone drucken können, führt kein Weg am Einsatz der mobilen Mini-Fotodrucker im 10×15-cm-Format vorbei.

Tipp: Sind Sie sehr fotoaffin, macht es sich bezahlt, neben einem hochpreisigen Fotodrucker für zuhause auch ein kleines portables Modell zu bestellen.

3. Das perfekte Fotoformat: Welche Möglichkeiten bieten Fotodrucker?

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Die Modellvielfalt ist sehr groß.

Klassische Multifunktionsdrucker, die mit einem Scanner ausgestattet sind, ermöglichen Ihnen den Druck im DIN-A4-Format. Neben A4-Fotodruckern, die sich durchaus im erschwinglichen Rahmen bis 300 Euro bewegen, können Sie sich auch für Großformat-Fotodrucker entscheiden.

Je nachdem, welche Ansprüche Sie haben, ist ein A3-Fotodrucker die passende Wahl. In diesem Fall ist es nicht schwer, auch Modelle jenseits der 500 Euro auszuwählen.

Im besten Fall ermöglicht der Fotodrucker es Ihnen jedoch, das Bildformat beliebig anzupassen. So sind nicht nur Standard-DIN-A4-Drucke in der Größe von 29,7 x 21,0 cm möglich, sondern auch Drucke in 10 x 15, 13 x 18 oder auch 10 x 10 cm.

Dots per Inch (dpi):

Die Auflösung eines Fotodruckers wird üblicherweise in dpi angegeben. Der erste Wert (beispielsweise bei einer Auflösung von 1.200 x 600 dpi) besagt, wie viele Bildpunkte pro Zoll (2,54 cm) horizontal dargestellt werden. Der zweite Wert gibt an, aus wie vielen Reihen sich ein 1-Inch-großes Quadrat zusammensetzt.

Der Fotodrucker im DIN-A3- oder DIN-A2-Format bietet sich bestens an, wenn Sie Bilder in Postergröße drucken möchten.

Bitte beachten Sie, dass die Druckauflösung mit der Größe des Druckers steigt. Grundsätzlich sollte ein Foto eine minimale Auflösung von 300 dpi aufweisen. Sobald dieses jedoch herangezoomt bzw. von Nahem betrachtet wird, macht sich eine gewisse Unschärfe bemerkbar.

Hochwertige Fotodrucker der Spitzenklasse weisen Werte von 5.760 x 1.440 dpi auf. Modelle, die 4.800 x 1.200 dpi im A4-Format erreichen, sind jedoch ebenfalls bestens für den Heimgebrauch geeignet.

Tipp: Um Fotos für den professionellen Gebrauch drucken zu können, sollte die Auflösung möglichst hoch ausfallen. Bitte beachten Sie jedoch, dass das Foto entsprechend hochauflösend sein muss, um auch in einem sehr großen Format klar abgebildet werden zu können.

4. Fotodrucker-Test bzw. -Vergleich: Die wichtigsten Nutzerfragen und Antworten zu Fotodruckern

4.1. Welches Papier benötige ich für einen Fotodrucker?

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Standard-Papier eignet sich nicht für den Fotodruck.

Um einen Tintenstrahl-Fotodrucker bestmöglich nutzen zu können, verwenden Sie Fotopapier. Im Gegensatz zu Standard-Papier verfügt das Spezialpapier über eine Beschichtung, die die Farben hervorhebt, ein Verwischen verhindert und die Tiefenwirkung positiv beeinflusst.

Bei Zero-Ink-Druckern benötigen das entsprechende ZINK-Fotopapier (Zero-Ink-Fotopapier). Die Besonderheit besteht darin, dass sämtliche erforderlichen Farbpigmente bereits im Papier enthalten sind. Durch eine unterschiedliche Wärmebehandlung werden diese aus dem Papier herausgelöst, sodass ein Bild sichtbar wird.

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4.2. Wie hoch fallen die Druckkosten aus?

Die Druckkosten hängen stark von der gewählten Drucker-Art sowie der Größe des Drucks ab. Für einen exzellenten Ausdruck in DIN-A4 werden nicht selten 1 Euro oder mehr fällig. Es lohnt sich daher oftmals, den Fotodrucker für den privaten Bedarf lediglich für besondere Abzüge zu verwenden.

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4.3. Fotodrucker im Test: Existiert bereits ein von den Experten der Stiftung Warentest durchgeführter Fotodrucker-Test?

Ja, es gibt einen Test zu Fotodruckern für unterwegs sowie Sofortbildkameras aus dem Jahr 2019. Im Bereich der Mini-Varianten wurde vor allem die Bildqualität bemängelt. Den Titel als Mini-Fotodrucker-Testsieger sicherte sich das Modell Instax Share SP-2 von Fujifilm.

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Dank WLAN oder Bluetooth bedienen Sie den heimischen Drucker ganz leicht mit dem Handy.

Legen Sie weniger Wert auf günstige Fotodrucker für unterwegs, ist die Website der Stiftung Warentest nicht hilfreich. Modelle wie den Canon imageProGraf Pro-1000 finden sich nicht in Tests wieder. Für den Fotodruck eignet sich ein solches Modell im hochpreisigen Bereich allerdings bestens.

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4.4. Welche Hersteller haben Fotodrucker im Sortiment?

Neben Canon können Sie sich für einige exzellente Fotodrucker der Marken Kodak, HP und Epson entscheiden. Achten Sie bei der Auswahl stets auf die Gesamtzusammensetzung sowie Ihren persönlichen Anspruch. In den meisten Fällen lohnt es sich weniger, zu Topmodellen im Bereich der 1.000-Euro-Marke zu greifen. Diese sind vor allem für ambitionierte Hobbyfotografen und Profis von Bedeutung.

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4.5. Welche Verbindungsmöglichkeiten sollte ein Fotodrucker aufweisen?

Im besten Fall können Sie einen Fotodrucker auf vielfältige Art und Weise nutzen. Für den Heimgebrauch sollte dieser sich direkt mit dem PC verbinden lassen. So sind schnelle Ausdrucke möglich, da die Datenmenge hochauflösender Fotos teils sehr hoch ausfällt.

Um den Drucker auch per Handy oder Tablet nutzen zu können, ist es zusätzlich nützlich, wenn der Fotodrucker über Bluetooth und WLAN verfügt. Die WLAN-Verbindung ist vor allem dann interessant, wenn mehrere Personen auf den Drucker zugreifen möchten. Ist dieser ins heimische WLAN-Netz integriert, ist die Anzahl der Zugriffsgeräte nicht beschränkt.

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Videoanleitungen für: Fotodrucker

In diesem Youtube-Video „How to use the Kodak Photo Printer Dock“ erfahren Sie, wie Sie den Kodak PD460 Dock Plus nutzen können, um hochwertige und langlebige Fotos in nur wenigen Sekunden zu drucken. Schritt für Schritt wird Ihnen gezeigt, wie Sie Ihr Smartphone oder Ihre Kamera mit der Dockingstation verbinden und Ihre Lieblingsbilder auswählen, um sie direkt auf Papier zu bringen. Zusätzlich erfahren Sie nützliche Tipps und Tricks, um das Beste aus Ihrer neuen Kodak Photo Printer Dock herauszuholen und Erinnerungen zum Anfassen zu schaffen.