Das perfekte Produkt finden: Mit unserer Kaufanleitung gezielt aus dem Hundeschermaschine Vergleich 2024 auswählen.

Unser Kurzüberblick:
  • Prinzipiell können Sie bei allen Hunderassen, die einen einschichtigen Fellaufbau, also nur Deckhaare, haben, das Fell scheren. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die neue elektrische Hundeschermaschine ausreichend Leistung hat, um damit präzise arbeiten zu können. Das gilt ganz besonders bei einer Hundeschermaschine für dickes Fell.
  • Professionelle Hundeschermaschinen haben unterschiedliche Aufsätze oder Aufsteckkämme. Damit können Sie das Fell auf verschiedene Längen kürzen. Manche Aufsätze haben auch die Funktion wie ein Rasierer. Diese Hundeschermaschinen sind für Pudel oder Schnauzer geeignet, um ihnen einen schönen Fellschnitt zu verpassen.
  • Wenn Ihr Vierbeiner sehr empfindlich auf Geräusche reagiert, sollten Sie zu einer leisen Hundeschermaschine greifen. Die Alternative zur Schur mit einer elektrischen Hundeschermaschine sind mechanische Schurgeräte. Diese haben keinen Motor und sind dementsprechend leiser.

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Die Fellpflege nimmt je nach Hunderasse regelmäßig Zeit in Anspruch. Einige Hunderassen, wie der Schäferhund beispielsweise, müssen Sie regelmäßig bürsten. Bei anderen Hunderassen reicht es vollkommen aus, das Fell zu trimmen. Für manche Rassen brauchen Sie die Hundeschermaschine regelmäßig, wie Pudel, Border Collie oder Malteser, damit das Fell nicht verfilzt. Wer damit nicht regelmäßig im Hundesalon dafür bezahlen will, hat die Möglichkeit, das Fell selbst mit einer guten Hundeschermaschine zu schneiden. Bei einigen Rassen genügt es, die Haare rund um die Augen und an der Schnauze zu kürzen oder die langen Haare zwischen den Pfoten zu entfernen. Doch bei Hunden mit sehr dichtem Fell ist es besonders im Sommer notwendig, das Fell zu scheren.

In unserer Kaufberatung 2023 erklären wir genau, was alles bei der Fellpflege und der Schur der verschiedenen Felltypen zu beachten ist. Wir erläutern einige technische Details der Geräte und zeigen Ihnen, welcher Scherkopf für welches Fell am besten geeignet ist. Sie bekommen eine Anleitung, wie Sie beim Scheren am besten vorgehen und erfahren, ob die Stiftung Warentest einen Hundeschermaschinen-Vergleich vorgenommen und einen Hundeschermaschine-Testsieger benannt hat. Am Ende gehen wir noch auf häufig gestellte Nutzerfragen ein.

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Mit einer hochwertigen Hundeschermaschine, den passenden Aufsätzen und etwas Übung können Sie Ihrem Vierbeiner einen schicken neuen Look verpassen.

1. Wann ist eine Hundeschermaschine laut Tests im Internet sinnvoll?

Sonnenbrandgefahr

Achten Sie im Sommer darauf, das Fell nicht zu kurz zu scheren, damit Ihr Hund keinen Sonnenbrand bekommt.

Eine Hundeschermaschine ist immer dann sinnvoll, wenn Ihr Hund zu langes oder verfilztes Fell hat. Im Sommer kann es bei einigen Rassen sinnvoll sein, das Fell zu scheren, damit die Haut darunter besser atmen kann. Langfristig können Sie mit einer elektrischen Hundeschermaschine viel Geld und vor allem auch viel Zeit sparen. Es gibt verschiedene Arten von Hundeschermaschinen, die Sie nach dem Felltyp Ihres Hundes auswählen sollten.

In diversen Hundeschermaschinen-Tests im Internet werden diese Gerätetypen unterschieden:

Hundeschermaschinen-Typ Merkmale
Kabellose Hundeschermaschine

Hundeschermaschine mit Akku

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  • handlich
  • funktioniert mit Akku und häufig auch mit Netzkabel
  • flexibel einsetzbar, auch da, wo keine Steckdose in der Nähe ist
  • höheres Gewicht durch den Akku
  • teilweise geringe Leistung
Kabelgebundene Hundeschermaschine

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  • leicht, liegt angenehm in der Hand
  • lässt sich unbegrenzt nutzen
  • meist höhere Leistung
  • ideal, wenn das Scheren länger dauert
  • Kabel kann hinderlich sein

2. Was sollten Sie beachten, wenn Sie eine Hundeschermaschine kaufen?

Die Hundeschermaschine ist nicht vergleichbar mit der Schermaschine beim Schaf. Beim Hund geht es in erster Linie um die Fellpflege und das Wohlbefinden Ihres Hundes. Mit einer Profi-Hundeschermaschine können Sie das Fell nach Bedarf behandeln, es nur trimmen oder beispielsweise im Sommer auch ganz kurz scheren oder nur die Haare zwischen den Pfoten mit der Hundeschermaschine kürzen. Eine gute Hundeschermaschine zeichnet sich durch verschiedene Kriterien aus. Dazu gehören in erster Linie Leistung und verschiedene Scherköpfe. Wenn Sie nur regelmäßig die Gesichtshaare pflegen wollen oder die Kanten nachschneiden wollen, genügt ein Trimmer. Es gibt auch Hundeschermaschinen mit Sauger. Allerdings vertragen nicht alle Hunde die Geräusche und das Gefühl auf der Haut.

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Eine Hundeschermaschine bringt mehr Leistung als ein Modell mit Akku. Allerdings schränkt es Sie als Friseur in der Bewegungsfreiheit ein.

2.1. Welche Leistung muss eine Hundeschermaschine haben?

Je nach Art und Länge des Hundefells brauchen Sie eine andere Leistung. Für einen Hund mit langem, dickem Fell, wie beispielsweise einen Golden Retriever, brauchen Sie eine andere Leistung als für einen Malteser oder einen Chihuahua. Die Hundeschermaschine für langes, dickes Fell sollte mindestens 30 Watt haben. Die Hundeschermaschine für dichtes Fell muss ebenfalls besonders leistungsfähig sein und mindestens 30 Watt haben. Ist das Fell lang und fein, genügt eine Langhaar-Hundeschermaschine mit 15 bis 20 Watt. Für einen Hund mit kurzem Fell sind 10 Watt ausreichend.

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2.2. Worin unterscheiden sich die Scherköpfe?

Je nach Rasse und Fellstruktur kommt beim Scheren des Hundefells ein anderer Scherkopf zum Einsatz. Die beste Hundeschermaschine ist mit verschiedenen, austauschbaren Scherköpfen ausgestattet. Dann können Sie den Apparat an die Anforderungen des Fells jeweils genau anpassen. Eine Hundeschermaschine für verfilztes Fell hat beispielsweise einen langen Aufsatz. Für kurzes Fell brauchen Sie einen kurzen bis mittellangen Aufsatz, um das Fell zu trimmen. Wenn Sie verschiedene Aufsätze zur Verfügung haben, können Sie das Fell an verschiedenen Körperstellen unterschiedlich lang lassen.

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Eine hochwertige Hundeschermaschine verhindert, dass die Prozedur ziept und hakt. Das schont die Haut Ihres Tieres und Ihre Nerven.

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2.3. Was ist beim Scherkopf zu beachten?

Scherkopf und Klingen der Hundeschermaschine sollten hochwertig sein, damit die Prozedur nicht unangenehm zwickt und ziept. Bewährt haben sich Klingen aus Edelstahl, Titan oder Keramik. Für einen sauberen und akkuraten Schnitt muss der Scherkopf der Schermaschine scharf sein. Mit abgerundeten Klingen können Sie, wenn Sie Anfänger sind, Verletzungen vermeiden. Sind die Klingen nicht mehr ausreichend scharf, besteht die Möglichkeit, neue Klingen nachzukaufen. Manche Schermesser lassen sich schleifen.

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2.4. Wie laut sind Hundeschermaschinen?

Die Lautstärke spielt bei einer Hundeschermaschine eine wichtige Rolle. Viele Haustiere reagieren auf lautere Geräte mit Unruhe und lassen sich dann nicht mehr richtige das Fell behandeln. Damit Ihr Hund sich während der Rasur nicht plötzlich bewegt und sich dadurch vielleicht verletzt, brauchen Sie eine leise Hundeschermaschine. Je höher die Leistung (in Watt) eines Gerätes ist, umso größer ist in der Regel auch die Geräuschentwicklung. Achten Sie darauf, dass die durchschnittliche Geräuschentwicklung 50 dB nicht übersteigt. Das entspricht dem Zwitschern von Vögeln oder leiser Radiomusik.

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Ganz besonders professionell sind Hundeschermaschinen mit Sauger. Aber Achtung: Nicht jedes Tier mag das Geräusch und auch das Gefühl des Saugers auf der Haut.

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2.5. Ist ein Schermaschinen-Set empfehlenswert?

Hundeschermaschinen-Sets enthalten umfangreiches Zubehör, das in der Regel darauf abgestimmt ist, ob es eine Langhaar-Hundeschermaschine ist oder eine für Kurzhaar. Es kann eine Fellschere dabei sein. Damit können Sie das Fell im Gesicht oder an den Pfoten mit einer Hundeschermaschine schneiden. Auch ein abgerundeter Fellkamm gehört häufig in ein Hundeschermaschinen-Set.

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3. Welche Unterschiede gibt es bei Hundeschermaschinen?

Zum einen gibt es Geräte mit Netzbetrieb und Kabel, zum anderen gibt es Hundeschermaschinen mit Akku, die ohne Kabel und besser zu handhaben sind. Außerdem gibt es verschiedene Hundeschermaschinen für die unterschiedlichen Felltypen. Sie sind mit unterschiedlichen Scherköpfen, Schnittbreiten, Klingen und Kammaufsätzen ausgestattet. Beachten Sie die Herstellerangaben, dort sind oft beispielhafte Hunderassen zu finden, für die eine Hundeschermaschine geeignet ist. Die Modelle unterscheiden sich je nach Verwendungszweck in der Leistung. Für dichteres Fell brauchen Sie eine höhere Wattzahl.

Grundsätzlich hat die regelmäßige Fellpflege diese Vor- und Nachteile:

    Vorteile
  • gut durchgeführte Fellpflege stärkt die Bindung
  • Hund sieht gepflegt aus und riecht nicht so leicht nach „Hund“
  • intensive Fellpflege hilft Ihnen, frühzeitig Krankheiten zu erkennen
  • es liegen weniger Haare am Boden
  • erhöht den Komfort für den Hund
    Nachteile
  • zeitaufwendig
  • Ungeübte können den Hund verletzen
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Jede Hunderasse hat ein ganz spezielles Fell. In der folgenden Tabelle steht geschrieben, wie Sie welche Fellart am besten pflegen sollten.

3.1. Welcher Kammaufsatz eignet sich für welches Fell?

Eine professionelle Hundeschermaschine ist mit verschiedenen Metallaufsätzen ausgestattet. Denn im Sommer muss das Fell meist stark gestutzt werden. Im Winter hingegen genügt es häufig, das Fell nur leicht zu kürzen. Mit einer Hundeschermaschine mit verschiedenen Metallaufsätzen sind Sie darauf vorbereitet.

Fellart Pflegehinweise
Stockhaar
  • Unterscheidung in Lang- und Kurzstockhaar
  • Kurzstockhaar: Deckhaare 3 bis 4 cm lang, Unterwolle teilweise ebenso lang
  • Langstockhaar: Deckhaare 5 bis 10 cm, Unterwolle 3 bis 4 cm
  • Pflege: Fellkamm, Pflege- und Massagebürste
Kurzhaar
  • keine Unterwolle, fast nackter Bauch
  • Hunde frieren im Winter ohne Mantel
  • Haare 1 bis 2 cm lang, glatt und eng am Körper anliegend
  • Pflege: Massagehandschuh oder -bürste
  • Vorsicht: keine Striegel verwenden, es besteht Verletzungsgefahr
Rauhaar
  • drahtiges, mittellanges, wasserabweisendes Deckhaar
  • dichte Unterwolle
  • häufig mit Bart und Pony
  • Pflege: Zupfbürste, Unterwollharken, regelmäßig trimmen und scheren
Wellhaar
  • lockiges Fell
  • mit und ohne Unterwolle
  • Pflege: Zupfbürste, Fellkamm, gute Hundeschermaschine, gelegentliche Bäder sind empfohlen
Langhaar
  • Deckhaar: 7 bis 20 cm
  • flauschig oder glatt
  • häufig mit dichter Unterwolle
  • Pflege sehr umfangreich: gelegentlich baden, kämmen, entfilzen, Unterwolle mit Harken behandeln, Hundeschermaschine notwendig
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3.2. Welchen Hund dürfen Sie scheren?

Hundefell lässt sich grob in drei Gruppen einteilen.

  1. Hunde mit Unterwolle und langem Deckhaar, die regelmäßig einen Fellwechsel durchlaufen: Diese Hunde brauchen regelmäßige Fellpflege mit der Bürste, beispielsweise Husky, Schäferhund oder Chow-Chow.
  2. Hunde mit Unterwolle und Deckhaar, aber ohne regelmäßigen Fellwechse:. Das Fell ab und an zu trimmen, sorgt für ein gepflegtes Aussehen, beispielsweise Cocker Spaniel, Rauhaardackel oder Schnauzer.
  3. Hunde mit permanent nachwachsendem Fell dürfen Sie scheren, beispielsweise Pudel, Malteser oder Yorkshire Terrier.

Bei Hunden, die Sie lediglich bürsten sollten, fragen Sie sich im Sommer sicher, ob dem Hund nicht zu heiß ist. Auch ohne Schur können Sie dem Hund etwas Abkühlung verschaffen, ihn beispielsweise mit kaltem Wasser abspritzen oder eine Wanne oder ein Planschbecken mit kaltem Wasser aufstellen. Sorgen Sie im Sommer dafür, dass er einen Liegeplatz im Schatten hat.

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Im besten Fall lässt Ihr Hund das Haareschneiden total entspannt über sich ergehen. Das klappt am besten mit einem leisen Gerät und wenn das Tier das Haareschneiden von kleinauf kennt.

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4. Hundeschermaschinen-Test bzw. -Vergleich: Die wichtigsten Nutzerfragen und Antworten zu Hundeschermaschinen

4.1. Gibt es einen unabhängigen Hundeschermaschinen-Test?

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Test mit Hundeschermaschinen durchgeführt. Auch vom Verbrauchermagazin Ökotest gibt es noch keinen Hundeschermaschinen-Test.

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4.2. Was kostet eine Hundeschermaschine?

Je nach Zubehör bekommen Sie eine günstige Hundeschermaschine bereits für 25 Euro. Für ein hochwertiges Gerät mit viel Zubehör bezahlen Sie bis zu 200 Euro. Möglicherweise ist eine gebrauchte Hundeschermaschine eine Option, um Geld zu sparen. Achten Sie bei der gebrauchten Hundeschermaschine darauf, dass sie noch wenig Gebrauchsspuren hat und probieren Sie vorsichtig, ob das Schermesser noch scharf ist.

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4.3. Was ist bei der Reinigung des Tierhaarschneiders wichtig?

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Nach der Prozedur sollten Sie das Gerät gründlich reinigen, um Infektionen bei der nächsten Fellschneideaktion zu verhindern.

Nach jeder Nutzung sollten Sie die Hundeschermaschine aus hygienischen Gründen reinigen. Sind die Scherköpfe abnehmbar, können Sie das Gerät auseinanderbauen und die Scherköpfe gründlich abwaschen, trocknen und anschließend ölen. Am besten reiben Sie das Öl mit einem Mikrofasertuch ein. Das verhindert, dass Rost zwischen den Teilen entsteht. Ist der Schneidaufsatz nicht abnehmbar, trennen Sie das Gerät vor der Reinigung unbedingt vom Stromnetz. Die regelmäßige Pflege Ihres Gerätes verlängert die Lebensdauer.

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4.4. Welche Marken sind in der Kategorie Tierhaarschneider empfehlenswert?

Zu den empfehlenswerten Herstellern gehören Aesculap, Heiniger, Moser, Oneisall, Oster, Showmaster, Trixie und Wahl.

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4.5. Wie können Sie Ihren Hund selbst scheren?

Wenn Sie Ihren Hund selbst scheren wollen, ist es wichtig, dass er stillhält. Erst wenn er das tut, können Sie anfangen. Als Erstes bürsten Sie das Fell sorgfältig. Anschließend legen Sie alles bereit, was Sie brauchen: die Hundeschermaschine und die gewünschten Aufsätze. Fangen Sie am Hals an und trimmen Sie das Fell immer in Wuchsrichtung. Vom Hals fahren Sie zunächst über den Rücken, dann über Brust, Beine und Bauch. Seien Sie am Kopf, den Pfoten und den Geschlechtsteilen besonders achtsam. Bart- und Tasthaare dürfen Sie keinesfalls trimmen. Am Ende bürsten Sie Ihren Hund erneut und geben ihm eine Belohnung, beispielsweise ein Leckerli oder ein Spiel.

Zunächst sollten Sie Ihren Hund an die Geräusche gewöhnen und ihm im ausgeschalteten Zustand damit über das Fell fahren. Am besten gelingt die Gewöhnung bereits im Welpenalter.

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