Das perfekte Produkt finden: Mit unserer Kaufanleitung gezielt aus dem Keramikpfanne Vergleich 2024 auswählen.

Unser Kurzüberblick:
  • Keramikpfannen gelten als besonders hitzebeständig und können sowohl zum scharfen Anbraten von Fleisch, als auch zum langsamen Garen von Fisch oder Gemüse verwendet werden.
  • Eine Keramikbeschichtung kann Temperaturen von mehr als 400 Grad standhalten. Bei gewöhnlichen Beschichtungen sollte die Temperatur 230 Grad nicht übersteigen.
  • Besitzt die Keramikpfanne einen abnehmbaren Griff, kann sie auch im Backofen genutzt werden. Ein Glasdeckel ist ebenfalls ein Garant für eine vielseitige Verwendung und beste Produkteigenschaften.

keramikpfanne-test

Modernes Kochgeschirr für alle Herdarten sollte über eine Antihaftbeschichtung verfügen. Damit können Sie Rührei oder Bratkartoffeln zubereiten und das Anhaften der Speisen auf dem Pfannenboden vermeiden. Da die Keramikpfanne beschichtet ist, lässt sie sich einfach säubern. Sie sollten darauf achten, die Beschichtung nicht durch unangemessene Reinigung zu zerkratzen.

Eine Keramikpfanne für den Gasherd können Sie auf eine höhere Temperatur bringen, als ein mit klassischem Kunststoff beschichtetes Modell. Wir möchten in unserer Kaufberatung mit Keramikpfanne-Vergleich 2023 näher auf eine Keramikpfanne und deren Eigenschaften eingehen und Ihnen verraten, warum eine Keramikpfanne mit Beschichtung in keiner Küche fehlen sollte.

1. Warum sollte ich eine Keramikpfanne anschaffen?

Eine Antihaft-Keramikpfanne besteht nicht vollständig aus Keramik. Eigentlich sind die in Keramikpfanne-Tests gelisteten Produkte aus Aluminium oder aus Edelstahl hergestellt. Mit Keramik beschichtete Pfannen lassen sich auf hohe Temperaturen bringen und können mit folgenden Eigenschaften überzeugen:

  • hohe Hitzebeständigkeit
  • gute Wärmeleitfähigkeit
  • Keramikpfanne ist für Induktion geeignet
  • geringes Gewicht
  • Keramikpfanne ist kratzfest
  • es muss nur wenig Fett zugegeben werden

Tipp: Eine Keramikpfanne mit abnehmbarem Griff kann zum Weitergaren in den Backofen. Hitzebelastungen von bis zu 280 Grad sind in der Regel möglich. Pfannen mit festen Griffen vertragen weniger Hitze.

keramikpfanne induktion

Keramikpfannen punkten mit Ihrer hervorragenden Wärmeleitung, wodurch Sie die Wärme gleichmäßig verteilt.

2. Keramik- oder Teflonpfanne: Wo liegt der Unterschied?

Schauen wir uns eine Antihaftbeschichtung näher an, sind lediglich zwei Arten geläufig: Kunststoff oder Keramik. Teflon-Pfannen kamen bereits Mitte des 20. Jahrhunderts auf den Markt. Dabei liefert der Kunststoff PTFE Anlass zur Kritik.

Wichtig: Teflonpfannen sollten nicht über längere Zeit leer aufgeheizt werden. Bereits ab 200 Grad beginnen sich Partikel aus der Beschichtung zu lösen und ab 360 Grad werden giftige Dämpfe freigesetzt.

Eine Keramikpfanne ist nicht giftig und kommt ohne PTFE aus. Einige Hersteller bescheinigen ihren Produkten eine Hitzebeständigkeit von bis zu 400 Grad. Damit Sie den Vorteil einer Keramikpfanne zu schätzen wissen und gleichzeitig auch über Teflonpfannen informiert sind, haben wir beide Pfannen-Eigenschaften in einer Übersicht aufgelistet:

Pfannen-Beschichtung Eigenschaften
Keramikpfanne
  • hohe Hitzebeständigkeit
  • kratzfest
  • säurebeständig
  • einfache Reinigung
  • Antihaftwirkung kann nachlassen
Teflonpfanne
  • geringere Hitzebeständigkeit
  • weniger kratzfest
  • Herstellung weniger umweltgerecht
  • fettarmes Garen möglich
  • langanhaltende Antihaftwirkung

3. Welche Arten von Keramikpfannen gibt es?

Die beste Keramikpfanne überzeugt mit Größe, Randhöhe oder Griffmaterial. Sie können sich die verschiedenen Modelle in Keramikpfanne-Tests näher anschauen. Eine Keramikpfanne mit Deckel? Warum sich dies lohnen kann, können Sie folgender Übersicht entnehmen.

Typ Merkmale der Keramikpfannen
Keramikpfanne ohne Deckel
  • diese Art Keramikpfanne ist günstig
  • umfangreiche Produktauswahl
  • verschiedene Durchmesser in cm verfügbar
  • einfache Handhabung
  • platzsparend unterzubringen
Keramikpfanne mit Deckel
  • Deckel belässt Dampf in der Pfanne
  • ideal zur Zubereitung von Bratkartoffeln
  • Fett spritzt nicht heraus
  • Glasdeckel erlaubt Beobachtung des Garvorgangs
keramikpfanne mit deckel

Hochwertige Keramikpfannen sind frei von schädlichen Chemikalien wie PFOA und PTFE.

4. Welche Vor- und Nachteile haben eine Keramikpfanne gegenüber herkömmlichen Beschichtungen?

Bevor Sie eine Keramikpfanne kaufen, möchten Sie von den Eigenschaften des Kochgeschirrs überzeugt sein. Dabei kann es helfen, die Vorteile und Nachteile einer Keramikpfanne zu kennen und gegeneinander abzuwägen:

    Vorteile
  • beim Kochen mit Keramikpfannen sind hohe Temperaturen möglich, ohne dass die Beschichtung abblättert oder schmilzt
  • es werden während des Kochens oder Bratens keine giftigen Dämpfe werden freigesetzt
  • Keramikpfannen sind normalerweise induktionsgeeignet
  • diese Art Pfannen ist für scharfes Anbraten und schonendes Garen geeignet
  • Keramikpfannen sind spülmaschinenfest – daher ist die Reinigung sehr einfach
  • auch im Ofen können Keramikpfannen verwendet werden
    Nachteile
  • relativ geringe Haltbarkeit der Keramikpfanne
  • nachlassende Antihaftwirkung bei häufigerem Gebrauch
  • teurer im Vergleich zu herkömmlichen Pfannen mit Antihaftbeschichtung

5. Was zeichnet einen Keramikpfanne-Testsieger aus?

Sie können eine Keramikpfanne recht günstig kaufen. Daraus ergeben sich nicht selten Unterschiede in den Produkteigenschaften. Daher ist es von Vorteil, das Kochgeschirr nicht vorschnell zu kaufen, sondern einige Kriterien zu beachten. Worauf beim Kauf genau geachtet werden sollte, lässt sich anhand der Stiftung Warentest nicht erfahren. Die Organisation hat bisher keinen eigenständigen Vergleich von Keramikpfannen durchgeführt [Stand: 06/2013]. Erfahren Sie nun, welche Kauffaktoren wir für relevant halten:

  • Höhe: Nicht nur der Durchmesser ist entscheidend. Die Keramikpfanne sollte auch hoch genug beschaffen sein. So können Sie größere Mengen zubereiten und ein hoher Rand der Keramikpfanne verhindert, dass Flüssigkeit danebengeht.
  • Herdarten: Die meisten Pfannen verfügen über einen Allherdboden. Damit müssen Sie bei Ihrer neuen Keramikpfanne mit Deckel keine Einschränkungen machen. Möchten Sie sicher sein, dass Ihre neue Keramikpfanne mit abnehmbarem Griff auch für Induktion geeignet ist, suchen Sie nach einem Spulen-Symbol. Die Eignung für den Backofen muss vom Material des Pfannengriffes abhängig gemacht werden. Griffe aus Metall unterscheiden sich in der Hitzebeständigkeit nicht vom übrigen Pfannen-Korpus. Kunststoffgriffe sollten sich abnehmen lassen, ansonsten ist die Keramikpfanne nicht für den Gebrauch im Backofen zu empfehlen.
  • Handhabung: An eine gute Keramikpfanne dürfen Sie einige Ansprüche stellen. Ist die Keramikpfanne hoch, bringt sie einiges an Gewicht mit. Ein ergonomisch geformter Griff verspricht hierbei Entlastung. Ist der Griff leicht geschwungen, finden die Hände beim Schwenken der Pfanne besseren Halt. Auch Ummantelungen aus Silikon erhöhen den Bedienkomfort.
  • Pfannenboden: Nicht nur ein hoher Rand zeichnet die Keramikpfanne aus. Konzentrieren Sie sich auch auf den Boden der Pfannen. Hierbei greifen die Hersteller auf unterschiedliche Betitelungen zurück. Tefal setzt zum Beispiel auf einen Diffusal®Boden oder WMF integriert einen TransTherm®-Allherdboden. Für den Gebrauch auf dem Induktionsherd ist ein ferromagnetisches Material wichtig. Edelstahl kann Magnetismus aufweisen, Aluminium dagegen nicht.

Bei der Größe der Keramikpfanne aus Edelstahl müssen Sie nicht nur die eigenen Bedürfnisse kennen, sondern dürfen dabei auch Ihren Herd nicht außen vor lassen. Die Keramikpfanne in Weiß, Schwarz oder einer anderen Farbe sollte auf die jeweilige Herdplatte passen. Ist die Keramikpfanne dabei zu klein, geht unnötige Energie verloren. Bei einer großen Pfanne ist kein gleichmäßiges Garen möglich, wenn sich das Kochgeschirr nur teilweise aufheizen lässt. Folgende gängige Abmessungen lassen sich in Keramikpfanne-Tests finden:

  • Keramikpfanne mit 20 cm Durchmesser
  • Keramikpfanne mit 24 cm Durchmesser
  • Keramikpfanne mit 28 cm Durchmesser
  • Keramikpfanne mit 32 cm Durchmesser

Abhängig von der Haushaltsgröße kann folgende grobe Richtlinie gelten:

  • Single-Haushalt: Keramikpfanne 20 cm, 24 cm
  • Zwei-Personen-Haushalt: Keramikpfanne 24 cm
  • Großfamilie: Keramikpfanne 28 cm, 32 cm
keramikpfanne mit abnehmbaren griff

Dank der glatten Oberfläche sind Keramikpfannen besonders einfach zu reinigen.

6. Keramikpfanne-Test bzw. -Vergleich: Die wichtigsten Nutzerfragen und Antworten zu Keramikpfannen

Eine Keramikpfanne ist kratzfest und hitzebeständig. Sie finden sicher noch mehr Argumente, die für das hier vorgestellte Kochgeschirr sprechen. Unsere abschließenden FAQs sollen Ihnen weitere thematisch passende Tipps und Hinweise liefern.

6.1. Wie reinigt man eine eingebrannte Keramikpfanne?

Auch bei der Keramikpfanne bleibt Ihnen die Reinigung nicht erspart. Da eine Keramikpfanne beschichtet ist, lässt sich die Reinigung weitestgehend vereinfachen. Sie können für Sauberkeit sorgen, indem Sie lediglich mit einem milden Spülmittel und etwas warmem Wasser zu Werke gehen.

Obwohl einige Hersteller die Spülmaschineneignung ihrer Pfannen betonen, möchten wir Ihnen die Reinigung per Hand empfehlen. Durch die Reinigung im Geschirrspüler kann sich die Lebensdauer der Keramikbeschichtung verringern. Um die Haltbarkeit der Beschichtung zu verlängern, können Sie nach der Säuberung die Pfanne mit einem in Öl getränkten Küchenpapier auswischen.

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6.2. Welche Beschichtung eignet sich für Keramikpfannen?

Kann eine Keramikpfanne für Induktionsherde verwendet werden?

Ein Großteil der in Keramikpfanne-Tests berücksichtigten Modelle eignet sich für die Verwendung auf dem Induktionsherd. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte vor dem Kauf die Materialeigenschaften überprüfen. Entscheiden Sie sich für eine Keramikpfanne mit Deckel aus ferromagnetischem Stahl, ist die Keramikpfanne uneingeschränkt für Induktion geeignet.

Wie Sie bereits wissen, besteht keine Keramikpfanne vollständig aus Keramik, sondern wir sprechen von der Beschichtung. Die Vor- und Nachteile von Keramik- und Kunststoffbeschichtungen haben wir Ihnen bereits genannt.

Eine Keramik-Beschichtung verbindet sich ideal mit Edelstahl oder Aluminium. Die Hitze wird schnell aufgenommen und gleichmäßig an das Bratgut abgegeben. Eine Beschichtung mit Keramik setzt keine Schadstoffe frei.

Einige Hersteller verweisen darauf, dass ihre Keramikpfannen ohne folgende Stoffe auskommen:

  • PTFE-Kunststoffe
  • PFOA-Kunststoffe
  • Blei
  • Cadmium
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6.3. Wie hoch dürfen Keramikpfannen erhitzt werden?

Keramikpfannen zeichnet eine hohe Hitzebeständigkeit aus. Einige im Vergleich aufgeführte Pfannen lassen sich bis auf eine Temperatur von 400 Grad bringen, ohne dass ein Schaden am Kochgeschirr auftritt oder gesundheitsschädliche Stoffe austreten. Im Zusammenhang mit der Erwärmung der Keramikpfanne sollten Sie auch auf das verwendete Bratfett achten.

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6.4. Welches Öl lässt sich für Keramikpfannen verwenden?

keramikpfanne hoher rand

Im Vergleich zu Gusseisenpfannen sind Keramikpfanne deutlich leichter.

Bratöl muss hohen Temperaturen standhalten. Kaltgepresste Öle sind ungeeignet für die Keramikpfanne. Durch ihren Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren setzt der Rauchpunkt bei diesen Produkten bereits bei weniger als 200 Grad ein.

Dabei entsteht nicht nur Qualm. Sondern es werden auch gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt. Folgende Öle sind für die Keramikpfanne geeignet, da deren Rauchpunkt deutlich über 200 Grad liegt:

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6.5. Wer stellt Keramikpfannen her?

Sie haben beschlossen, eine Keramikpfanne zu kaufen, wissen aber noch nicht, für welche Marke Sie sich letztlich entscheiden sollen? Zahlreiche Anbieter bedienen diese Kategorie. Daher können wir Ihnen nur eine kleine Auswahl an Firmen nennen.

  • Ernesto
  • Tefal
  • Elo
  • Silit
  • Wmf
  • Fissler
  • Bratmaxx
  • Berndes
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6.6. Wie lange hält eine Keramikpfanne?

Dies ist nicht zuletzt davon abhängig, wie häufig Sie die Keramikpfanne verwenden. Im Laufe der Zeit lässt die Antihaftwirkung nach. Ist die Keramikpfanne klein, werden Sie diese vielleicht weniger häufig nutzen und daher erst nach etwa drei Jahren erste Verschleißerscheinungen bemerken. Befinden sich die Pfannen dagegen regelmäßig im Gebrauch, kann sich auch bereits nach einem Jahr eine Neuanschaffung rentieren, sofern Sie keine Abstriche bei der Antihaftwirkung machen möchten.

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