Das perfekte Produkt finden: Mit unserer Kaufanleitung gezielt aus dem Motorradjacke Damen Vergleich 2024 auswählen.

Unser Kurzüberblick:
  • Motorradjacken für Damen bestehen aus Leder oder Funktionstextilien. Lederjacken bieten zwar eine höhere Schutzwirkung, sind aber nur bedingt wasserdicht. Damen-Motorradjacken aus Funktionstextilien eignen sich hingegen für nahezu alle Wetterlagen.
  • Eine gute Motorradjacke für Damen sollte mit Protektoren an den Schultern, Ellenbogen und am Rücken ausgestattet sein. Diese sollten sich bis zu einem bestimmten Grad individuell an den Körperbau des Trägers anpassen lassen und dürfen keinesfalls rutschen.
  • Damit Motorradkleidung ihre maximale Schutzwirkung entfalten kann, muss sie möglichst körpernah sitzen, ohne Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Eine zu groß gewählte Jacke fängt nicht nur im Wind an zu flattern, sondern es können bei einem Sturz auch die Protektoren verrutschen, wodurch keine ausreichende Schutzwirkung mehr gewährleistet ist.
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Motorradjacken sind in Bezug auf den Schnitt und die Ausstattungsmerkmale für das Fahren auf einem Motorrad konzipiert. Sie sollen in erster Linie den Fahrer vor Nässe, Kälte und Verletzungen bei einem Unfall schützen, daher bestehen sie aus sehr reißfesten und robusten Stoffen. Einige Modelle werden aus modischen Gründen aber auch gerne in der Freizeit getragen.

In unserer Kaufberatung 2023 erfahren Sie, wie sich die verschiedenen Material-Arten auf die Schutzfunktion auswirken und welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Stoffe haben. Außerdem erklären wir Ihnen, wie eine Motorradjacke richtig gereinigt wird und warum Sie sie in regelmäßigen Abständen imprägnieren sollten. Die wichtigsten Nutzerfragen und Antworten zu Damen-Motorradjacken mit Rückenprotektor – z. B. ob es von der Stiftung Warentest schon einen Testsieger gibt – finden Sie in der FAQ am Ende dieses Artikels.

1. Aus welchen Materialien werden Motorradjacken für Damen und Herren hergestellt?

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Eine zu groß gewählte XL-Damen-Motorradjacke bietet keinen ausreichenden Schutz und fängt im Fahrtwind an zu flattern. Eine Damen-Motorradjacken in XS darf hingegen nicht einengen.

Eine Motorradjacke muss Stürzen standhalten können und vor Verletzungen schützen. Aus diesem Grund sollte sie aus einem möglichst robusten und reißfesten Stoff hergestellt sein. Dabei kommen vorwiegend zwei Materialien zum Einsatz, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.

Der Klassiker sind Retro-Damen-Motorradjacken aus Leder, die nicht nur gut aussehen, sondern auch einen sehr guten Schutz vor Abschürfungen bieten. Da sie nur bis zu einem bestimmten Grad wasserabweisend und winddicht sind, eignen sich Damen-Motorradjacken aus Leder ausschließlich für Touren bei gutem Wetter.

Im Gegensatz dazu können Sie Motorradjacken aus Funktionstextilien bei nahezu allen Wetterlagen tragen. Sie zeichnen sich durch einen guten Tragekomfort aus und können neben Robustheit auch mit einigen innovativen Funktionen überzeugen. Jacken dieser Art bestehen aus unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Mesh, Cordura, Polyester, Polyamid oder Gore-Tex.

Während Leder-Damen-Motorradjacken nur in Schwarz oder Braun erhältlich sind, gibt es Damen-Motorradjacken aus Textil in vielen verschiedenen Farben:

  • Damen-Motorradjacken in Weiß
  • Damen-Motorradjacken in Rot
  • Damen-Motorradjacken in Pink
  • Damen-Motorradjacken in Blau

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl einer Motorradjacke auch immer die Jahreszeit. Im Winter fahren Sie mit einem thermogefütterten Modell besser. Bei den besten Damen-Motorradjacken lässt sich das warme Futter mit wenigen Handgriffen entfernen, so dass Sie nicht zwingend eine weitere Damen-Motorradjacke für den Sommer brauchen.

Material-Art Vorteile/Nachteile
Leder
    Vorteile
  • hohe Schutzwirkung
  • ansprechende Optik
  • robust und reißfest
  • abriebfest, widerstandsfähig und langlebig
    Nachteile
  • nicht in der Maschine waschbar
  • Damen-Motorradjacke nur in Schwarz oder Braun erhältlich
  • erfordert höheren Pflegeaufwand
  • sehr schwer
  • tierisches Produkt
  • teurer in der Anschaffung
Funktionstextilien
    Vorteile
  • wasserfest und winddicht
  • alltagstauglich
  • günstiger als Modelle aus Leder
  • in vielen Farben erhältlich
  • leichtes, atmungsaktives Material
  • teilweise in der Maschine waschbar
    Nachteile
  • geringere Abriebfestigkeit
  • beschichtete Membranen erfordern mehr Pflege
  • geringere Haltbarkeit als Leder
  • blähen sich im Fahrtwind leichter auf
mann mit lederjacke vor motorrad

Während Leder-Damen Motorradjacken nur in Braun oder Schwarz erhältlich sind, haben Sie bei Modellen aus Textil die Wahl zwischen zahlreichen Farben und Designs. Eine Textiljacke kann auch als Regenbekleidung dienen.

2. Was sagen gängige Damen-Motorradjacken-Tests im Internet über die Protektoren aus?

Protektoren sind nach dem Standard EN 1621-2 genormt und lassen sich in die Level 1 und 2 unterteilen. Bei Level 1 beträgt die Höchstgrenze der Restkraft 18 kN, bei Level 2 sind es 9 kN. Eine Motorradjacke mit Level 2 hat demnach eine noch bessere Schutzwirkung als ein Modell mit Level 1.

Eine gute Motorradjacke für Damen sollte in jedem Fall über mehrere Protektoren verfügen, die sich bis zu einem bestimmten Grad individuell an den Körperbau des Trägers anpassen lassen und keinesfalls rutschen dürfen. Einschübe für die Protektoren sollten an den Ellenbogen, den Schultern und am Rücken vorhanden sein.

Wie diverse Online-Tests zeigen, werden die meisten Motorradjacken nur mit Schulter- und Ellenbogenprotektoren verkauft, wohingegen Rücken-Protektoren meist separat dazu erworben werden müssen. Bei einigen günstigen Damen-Motorradjacken besteht der Rückenschutz nur aus einer Schaumstoffpolsterung. Ist das der Fall, sollte diese umgehend gegen einen richtigen Rückenprotektor ausgetauscht werden, da der Schaumstoff bei einem Unfall keinerlei Schutz bietet.

3. Wie wird eine Motorradjacke für Frauen richtig gereinigt und gepflegt?

Bei guter Pflege kann eine Motorradjacke ein ganzes Leben lang halten – zumindest was Modelle aus Leder betrifft.

Retro-Damen-Motorradjacken aus Leder können Sie ganz einfach mit einem feuchten Lappen sauberwischen. Bei hartnäckigeren Verunreinigungen legen Sie das feuchte Tuch einfach ein paar Minuten auf die betreffende Stelle. Anschließend lässt sich der Schmutz leicht abwischen. Sollte das nicht helfen, können Sie auch auf ein spezielles Reinigungsmittel für Leder zurückgreifen.

Um sie vor Feuchtigkeit zu schützen, sollten neue Lederjacken mit einem Imprägnier-Spray behandelt und anschließend mit Lederfett eingerieben werden. So bleibt das Material flexibel und vor Brüchen geschützt.

Achtung: Lederjacken sollten niemals in der Maschine gewaschen werden!

Bei Damen-Motorradjacken aus Textil ist in der Regel ein Pflegehinweis des Herstellers in das Futter eingenäht. Viele Jacken können in der Maschine gewaschen werden (Schonwaschgang mit Feinwaschmittel). Weichspüler, Wäschetrockner und Temperaturen über 30 °C sind allerdings Tabu. Wir empfehlen außerdem, die Jacke nach drei Waschgängen neu zu imprägnieren, damit die wasserabweisenden Fähigkeiten des Materials erhalten bleiben.

Hier gilt: Waschen Sie Ihre Motorradjacke lieber öfter mit wenig Waschmittel als nur ab und zu mit viel Waschmittel.

4. Damen-Motorradjacke-Test bzw. -Vergleich: Die wichtigsten Nutzerfragen und Antworten zu Motorradjacken für Damen

4.1. Von welchen Marken und Herstellen kann man Motorradjacken für Damen kaufen?

In gängigen Damen-Motorradjacken-Tests im Internet sind regelmäßig Produkte der folgenden Marken auf den vorderen Plätzen zu finden:

  • Harley Davidson
  • FLM
  • BMW
  • Held
  • Büse
  • Alpinestars
  • Dainese
  • Vanucci

Die oben genannten Hersteller bieten neben klassischen Damen-Motorradjacken mit Protektoren auch Damen-Motorradjacken in großen Größen – also Damen-Motorradjacken in XL oder XXL – sowie Damen-Motorradjacken in XS und extra-lange Damen-Motorradjacken an.

frau auf motorrad

Bei vielen Winterjacken lässt sich das warme Thermofutter entfernen, so dass Sie nicht zwingend eine weitere Damen-Motorradjacke für den Sommer brauchen.

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4.2. Wie sollte eine Motorradjacke sitzen?

Damit Motorradkleidung ihre maximale Schutzwirkung entfalten kann, muss sie möglichst körpernah sitzen, ohne dabei die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Ist die Motorradjacke zu weit, können bei einem Sturz die Protektoren verrutschen, wodurch kein ausreichender Schutz mehr gewährleistet ist. Zudem ist eine zu groß gewählte XXL-Damen-Motorradjacke anfällig für den Fahrtwind und fängt an zu flattern.

Tipp: Damen-Motorradjacken für den Winter sitzen durch das Herausnehmen des Thermofutters und der Membran lockerer, als wenn beide eingezippt sind. Machen Sie sich daher bereits im Vorfeld Gedanken darüber, bei welchen Witterungsbedingungen Sie hauptsächlich mit Ihrem Motorrad unterwegs sind.

Die Ärmel sollten idealerweise auf den Handgelenken enden. Sind sie zu lang, stören sie beim Tragen der Motorradhandschuhe. Die Protektoren dürfen nicht wackeln oder rutschen und müssen die Schultern, Ellenbogen und Wirbelsäule gut abdecken.

Um den richtigen Sitz der Motorradjacke und der Protektoren zu überprüfen, setzen Sie sich am besten auf ihr Motorrad. Sollte das nicht möglich sein, können Sie den Beinwinkel auch an einem Stuhl simulieren.

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4.3. Damen-Motorradjacken im Vergleich: Was kostet eine gute Motorradjacke für Damen?

motorrad-helm

Zu einer guten Schutzausrüstung fürs Motorradfahren gehört neben der passenden Kleidung natürlich auch ein Helm.

Die Kosten für leichte Damen-Motorradjacken richten sich nach dem Material, der Ausstattung, der Größe, der Wasserdichte und dem Design. Eine handelsübliche Damen-Motorradjacke in Größe 38 liegt in einem Preisbereich von 150 bis 350 Euro, günstige Modelle gibt es schon ab etwa 80 Euro. Je mehr Ausstattung die Jacke bietet und umso besser sie verarbeitet ist, desto höher ist aber auch der Preis. Eine hochwertige Damen-Motorradjacke aus Textil mit Gore-TEX Membran kann durchaus auch 1.000 Euro oder mehr kosten. Beim Online-Kauf kommen meist noch Kosten für den Versand hinzu.

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4.4. Hat die Stiftung Warentest schon einen Damen-Motorradjacken-Test durchgeführt?

Die Stiftung Warentest führt zwar in regelmäßigen Abständen Tests zu Motorradhelmen und Motorradstiefeln durch, einen Damen-Motorradjacken-Testsieger hat sie bisher allerdings noch nicht gekürt. Auf der Internetseite der Verbraucherorganisation gibt es zudem eine eigene Themenseite, auf der Test-Ergebnisse und Meldungen rund um das Thema „Motorrad“ gesammelt werden.

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4.5. Was ist besser: Einteiler oder 2-teilige Kombi?

Ob Sie sich für ein Modell aus der Kategorie Einteiler oder eine 2-teilige Kombi aus Damen-Motorradjacke und Hose entscheiden, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack und zum Teil auch von Ihrer Fahrweise ab.

Einteiler eignen sich besonders gut bei einer sportlichen Fahrweise. Da das Ober- und Unterteil fest miteinander verbunden sind, gelangt keine Luft in den Anzug und es entstehen keine Verwirbelungen. Darüber hinaus haben Einteiler auch in Bezug auf Sicherheit die Nase vorne, da es keinen verbindenden Reißverschluss gibt, der im Falle eines Sturzes aufgehen könnte.

Im Gegensatz dazu sind Zweiteiler dank vieler Taschen und einen legeren Schnitt nicht nur alltagstauglicher, sondern sie lassen sich bei Bedarf auch mit anderen Jacken respektive Hosen kombinieren.

Motorradbekleidungs-Typ Eigenschaften/Beschreibung
Einteiler

einteiler

  • Ober- und Unterteil sind fest miteinander verbunden
  • höhere Schutzwirkung
  • es kann keine Luft in den Anzug gelangen
  • im Alltag eher unpraktisch
2-teilige Kombi

kombi

  • viele Taschen und legerer Schnitt
  • lässt sich auch mit anderen Jacken oder Hosen kombinieren
  • kann auch im Alltag getragen werden
  • verbindender Reißverschluss kann im Falle eines Sturzes aufgehen
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