Das perfekte Produkt finden: Mit unserer Kaufanleitung gezielt aus dem Whisky Vergleich 2024 auswählen.

Unser Kurzüberblick:
  • Whisky-Sorten lassen sich in erster Linie nach ihrer Herkunft und den zur Whisky-Herstellung verwendeten Zutaten unterscheiden. Neben schottischem, irischem und US-amerikanischem Whisky wird auch japanischer Whisky immer beliebter.
  • Neben purem Whisky können Sie sich auch für Whisky-Liköre und Mischgetränke entscheiden. So eignen sich für Cocktails auch Whiskys mit Honig- oder Apfelnote.
  • Suchen Sie nach einer besonders hochwertigen Flasche, greifen Sie zu einer lange gereiften Abfüllung. So reifen einige Whiskys 30 Jahre und länger im Eichenfass.

whisky-test

Sie suchen nach einem Whisky, sind aber nicht sicher, welche Variante sich für das Mixen von Drinks eignet und welche eher zum Pur-trinken empfehlenswert ist? Sie fragen sich, welche Besonderheiten es hinsichtlich Geschmack, Herkunft und Lagerdauer zu beachten gilt?

In unserem großen Whisky-Vergleich 2023 stellen wir Ihnen die wichtigsten Eigenschaften von Whisky vor. Wir erklären, welche Besonderheiten bezüglich Zusammensetzung und Lagerung im Hinblick auf das Herkunftsland bestehen, wann Sie einen kurz gereiften und wann eher einen 18 Jahre alten Whisky wählen sollten, und wie Sie einen guten Whisky erkennen.

1. Was genau ist Whisky?

Wodurch schmeckt ein Whisky rauchig?

Bei einem Whisky-Tasting sprechen einige noch unerfahrene Whiskytrinkende häufig von einer „Torfnote“. Damit ist der leicht bis stark ausgeprägte Geschmack nach Rauch gemeint, den einige lieben, andere eher als störend empfinden. Die Rauchnote entsteht, indem Torf verbrannt und dessen Rauch über die gemälzte Gerste geleitet wird. Die Raucharomen bleiben haften und gehen während des späteren Destillationsprozesses in den Whisky über. Torf selbst hat keinen wahrnehmbaren Geschmack. Es sind lediglich die Aromen des Torfrauches, die letztlich den rauchigen Geschmack des Whiskys erzeugen.

Whisky wird gewonnen, indem zunächst Getreide gemälzt wird. Hierbei handelt es sich meist um Gerste. Es gibt aber auch Whisky-Sorten auf Basis von Weizen, Roggen, Mais und seltener aus Hafer. Sogar mit Reis, Hirse, Dinkel und Buchweizen ist die Whisky-Herstellung möglich.

Die Getreidekörner werden zunächst auf Mälzböden ausgebreitet, feucht gehalten und belüftet – ein Prozess, der noch immer häufig per Hand und mit simplen Gerätschaften vorgenommen wird. Dabei beginnen die Getreidekörner zu keimen und entwickeln mehr Stärke, die letztlich in Zucker und Alkohol umgewandelt wird. Um diesen Prozess zu unterbrechen und das Getreide haltbar zu machen, wird heiße Luft darüber geblasen. Für einige Whiskysorten wird zu diesem Zweck Torfrauch in eigens dafür vorgesehenen Rauchkammern über das Getreide geleitet, um ein intensives Raucharoma zu erzeugen.

Im nächsten Schritt wird das vorbereitete Getreide geschrotet und mit Wasser eingemaischt. Hierbei entsteht bereits die wichtige Grundsüße sowie das typisch malzige Aroma. Daraufhin werden spezielle Hefen zugesetzt und die Maische vergoren. Es entwickelt sich Alkohol und ein komplexeres Aromenprofil. Abschließend wird in meist mehreren Durchgängen destilliert. Der fertige Brand wird daraufhin in Eichenfässer transferiert und muss für mindestens drei Jahre lagern, bevor der Whisky in Flaschen abgefüllt und verkauft wird.

Streng genommen handelt es sich bei Whisky meist um schottischen, kanadischen oder japanischen Whisky. In Irland und den USA ist hingegen die Schreibweise mit „e“, also Whiskey, üblich.

2. In welche Kategorien lässt sich Whisky unterteilen?

Je nach geschmacklicher Vorliebe, können Sie sich für verschiedene Whisky-Sorten entscheiden. Diese weisen sowohl hinsichtlich der verwendeten Whisky-Zutaten als auch der grundlegenden Geschmacksrichtung Unterschiede auf, die wir Ihnen nachfolgend übersichtlich vorstellen:

Art des Whiskys Eigenschaften
Scotch
  • Whisky, der in Schottland hergestellt wird
  • vorwiegend aus gemälzter Gerste gewonnen
  • einige Sorten leicht bis stark rauchiges Aroma (vor allem Whiskys aus den Highlands und von den schottischen Inseln)
  • mindestens drei Jahre im Eichenfass gereift
  • Hauptfokus liegt auf Malt Whiskys
  • besonders beliebt bei Whisky-Eypertinnen und -Experten
Irish Whisky
  • Whisky, der in Irland hergestellt wird
  • typischerweise als Irish Whiskey bezeichnet
  • vorwiegend aus gemälzter und ungemälzter Gerste gewonnen
  • nur wenige rauchige Irish Whiskeys angeboten
  • mindestens drei Jahre gereift
Bourbon
  • in den USA (vorwiegend in Tennessee und Kentucky) hergestellter Whiskey
  • als Hauptzutat wird Mais genutzt
  • süßerer Grundgeschmack als Scotch und Irish Whiskey
  • eher nicht rauchig
  • weniger strenge Anforderungen bezüglich Lagerdauer (Lagerung von weniger als vier Jahren muss lediglich gekennzeichnet werden)
Japanischer Whisky
  • Whisky nach schottischem Vorbild
  • geschmacklich oft milder als Scotch
  • Hauptfokus liegt auf Blended Whiskys
  • mindestens drei Jahre in Holzfässern gereift

Selbstverständlich wird auch in anderen Ländern Whisky hergestellt. So können Sie unter anderem Whiskys aus Kanada, der Schweiz und auch aus Deutschland erwerben – Letzteren etwa von dem Traditions-Hersteller Krüger.

3. Whiskys in in Tests: Was ist der beste Whisky für Sie?

whisky kaufen

Zunächst muss das für den Whisky verwendete Getreide keimen, um den Stärkegehalt zu erhöhen.

Möchten Sie herausfinden, welcher der beste Whisky für Sie ist oder suchen Sie nach einem passenden Geschenk für einen Whiskyliebhaber oder eine Whiskyliebhaberin? Dann sollten Sie folgende Eigenschaften eingehend prüfen, vor allem dann, wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, eine eigene Whisky-Verkostung vorzunehmen:

  • Inhalt in ml
  • Herkunft
  • Whisky-Typ
  • Lagerzeit
  • Zusatzstoffe
  • Alkoholgehalt
  • Torfgehalt

Wollen Sie einen Whisky kaufen, können Sie aus einer Vielzahl an Abfüllungen mit einer Standardfüllmenge von 700 Millilitern wählen. Seltener werden kleinere Flaschen mit nur 500 Millilitern oder große Ein-Liter-Abfüllungen angeboten.

Alternativ können Sie sich außerdem für ein Whisky-Geschenkset entscheiden. Welche Vorteile Ihnen ein solches Set bringt, haben wir für Sie in folgender Übersicht unserer Kaufberatung zusammengefasst:

    Vorteile
  • neben Whisky-Flasche auch Whisky-Glas oder mehrere Gläser enthalten
  • oft zusätzliches Whisky-Zubehör beiliegend
  • Whisky-Geschenkset mit Glas ideal zum Verschenken sowie als Grundausstattung für Whisky-Einsteiger
    Nachteile
  • nicht alle Whiskys im Set angeboten (eventuell Kompromiss nötig)
  • enthaltenes Whisky-Glas oft nicht neutral gehalten

Als Geschenk eignen sich außerdem lange gereifte Whiskys. Die Lagerung in Holzfässern ist zu einem Großteil verantwortlich für die Aromenvielfalt eines Whiskys. Dabei entscheidet die Holzart ebenso über die geschmackliche Beeinflussung wie die vorherige Fassnutzung. So schmeckt etwa ein Whisky aus einem vorab ungenutzten Eichenfass anders als eine Abfüllung, die in einem Ex-Sherry-Fass, einem Ex-Bourbon-Fass oder einem amerikanischen Wein-Fass reifen durfte.

whisky guenstig

Whisky sollte am besten aus einem Nosing-Glas getrunken werden.

Außerdem setzt das Holz in der Reaktion mit dem Whisky verschiedene Stoffe frei. Tannine sorgen für ein typisch-holziges Aroma im Abgang, wohingegen Vanillin die Süße und leichte Vanillenoten des Whiskys hervorbringt. Darüber hinaus ist ein länger gereifter Whisky dunkler als ein kürzer gereifter, wobei auch die vorher im Fass befindlichen Spirituosen die Farbe beeinflussen.

Sie können häufig 10-, 12- und 18 Jahre alten Whisky kaufen, der meist auch als Whisky für Einsteiger zu empfehlen ist. 20- und 25- und sogar 30 Jahre alte Whiskys sind ebenfalls online erhältlich. Deutlich kleiner wird die Auswahl, wenn Sie nach einem Whisky von 40 Jahren oder mehr suchen. Solche Abfüllungen sind nicht nur schwer zu finden, sondern oftmals auch sehr teuer. Gelingt die Suche, und sind Sie bereit, mehr Geld auszugeben, ist ein 30- oder 40 Jahre alter Whisky natürlich ein ganz besonderer Genuss.

Neben seiner Herkunft entscheiden auch die zur Herstellung verwendeten Zutaten darüber, wie ein Whisky schmeckt. Die Besonderheiten der verschiedenen Sorten stellen wir Ihnen in folgender Tabelle übersichtlich vor:

Whisky-Typ Eigenschaften
Malt Whisky
  • vor allem irischer und schottischer Whisky
  • aus gemälzter Gerste gewonnen
  • vorwiegend für puren Genuss geeignet
  • viele verschiedene Aromen; breite Geschmackspalette
Single Malt Whisky
  • Malt Whisky aus einer einzigen Brennerei
  • gilt als hochwertigste Whisky-Art
  • sollte in erster Linie pur genossen werden
  • breite Preisspanne
Grain Whisky
  • gewonnen aus Mais, Weizen, Roggen und/oder ungemälzter Gerste
  • weich bis würzig und weniger vielschichtig im Geschmack
  • oft in Blends verarbeitet
  • sowohl für puren Genuss als auch zum Mixen geeignet
Rye Whisky
  • gewonnen aus Roggen (mindestens 51 Prozent Roggenanteil vorgeschrieben)
  • hauptsächlich in USA hergestellt
  • mindestens sechs Monate Reifezeit
  • scharfer, würziger Geschmack; weniger vielseitig
Blended Whisky
  • Mischung aus Grain- und Single Malt Whiskys
  • meist Abfüllungen aus verschiedenen Destillerien und Fässern verwendet
  • aromatisch durch Master Blender abgestimmt (zum Teil sehr komplex)
  • macht weltweit größten Anteil des angebotenen Whiskys aus
  • sowohl simple und günstige Whiskys als auch sehr hochwertige und teure Blends erhältlich

Des Weiteren werden spezielle Abfüllungen wie Single Cask Whiskys angeboten, die aus einem einzigen Fass stammen, Straight Whiskys, die aus einer einzigen US-amerikanischen Brennerei stammen und Corn Whiskys, die zu mindestens 80 Prozent aus Mais bestehen müssen und einen süßlichen Geschmack aufweisen.

Der Alkoholgehalt liegt bei den meisten Whiskys zwischen 40 und 43 Volumenprozent. Es gibt jedoch auch stärkere Single Malts mit mehr als 50 Volumenprozent und sogar einige Fassstärke-Abfüllungen mit mehr als 60 Volumenprozent Alkohol.

Zu guter Letzt sollten Sie auf weitere Zusätze achten. So gibt es Whiskys mit und ohne Farbstoffe. Wünschen Sie sich ein möglichst naturbelassenes Produkt, greifen Sie zu einer ungefärbten Abfüllung. Selten lässt sich jedoch die Qualität des Whiskys daran erkennen, ob er eingefärbt wurde oder nicht. So gibt es auch durchaus sehr hochwertige Whiskys, deren Farbe mit (ungefährlicher) Zuckerkulör leicht verstärkt wurde. Auf den Geschmack nimmt die färbende Substanz keinen Einfluss.

whisky vergleich

Je nach Holzart, Lagerdauer und vorheriger Fassnutzung unterscheiden sich Whiskys nicht nur im Geschmack, sondern auch in ihrer Farbe und Konsistenz.

4. Unter welchen Marken wird Whisky angeboten?

Den hochwertigen Alkohol können Sie von zahlreichen verschiedenen Anbietern erwerben. So gibt es neben Größen wie Jim Beam, Jack Daniel’s und Johnnie Walker auch folgende Hersteller, die von Whiskyliebhabern und -liebhaberinnen geschätzt werden:

  • Glenfiddich
  • Hibiki
  • Macallan
  • Laphroaig
  • Glenmorangie
  • Balvenie
  • Lagavulin

5. Whisky-Test bzw. Vergleich: Die wichtigsten Nutzerfragen und Antworten zu Whisky

Sie haben weitere Fragen zu der beliebten Spirituose Whisky? Zum Abschluss unserer Kaufberatung beantworten wir Ihnen auch diese, sodass Sie Ihren Whisky-Testsieger finden.

5.1. Welchen Whisky sollte man pur trinken?

Als Faustregel gilt, dass ein Whisky umso eher pur genossen werden sollte, je teurer er ist. Das Mischen von Whisky wird vor allem mit günstigeren Blends und Grain Whiskys vorgenommen. Allerdings können Sie für luxuriöse Cocktails mit weiteren edlen Zutaten auch zu einer hochpreisigeren Abfüllung greifen. Einen Single Malt, aber auch hochwertigen Irish Whisky und Bourbon, sollten Sie hingegen pur oder mit wenig Eis genießen.

Ein lange gereifter Single Malt ist idealerweise bei Raumtemperatur und ohne Eis in einem Nosing-Glas zu servieren und zu trinken. Nehmen Sie dazu zunächst die Farbe und die Konsistenz wahr, bevor Sie mit der Nase die Aromen aufnehmen. Anschließend können Sie den Whisky in kleinen Schlucken trinken und ihn dabei im Mund verteilen, um sein volles Geschmacksprofil bestmöglich zu erschließen.

Ist Ihnen der Whisky hinsichtlich Prozent Alkohol und Schärfe zu intensiv, können Sie tropfenweise kaltes Wasser hinzufügen. Auf diese Weise lässt sich Ihr Whisky personalisiert, also angepasst an Ihre Intensitätsvorlieben, genießen.

Hinweis: Möchten Sie einen Whisky mischen, achten Sie darauf, dass die ergänzenden Komponenten wie Cola oder Zitronenlimonade möglichst kalt und frisch geöffnet sind. Sehr beliebt in Clubs, Restaurant und Bars sind auch klassische Whisky-Cocktails wie Old Fashioned, Mint Julep und Manhattan.

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5.2. Gibt es einen Whisky-Test von Stiftung Warentest?

Bislang gibt es noch keinen Whisky-Test der Verbraucherschutzorganisation. Wir sind jedoch sicher, dass Sie mithilfe unseres Ratgebers den besten Whisky für sich oder für einen Menschen, dem Sie eine Freude machen möchten, finden.

whisky testsieger

Die meisten Whiskys durften mindestens drei Jahre in Holzfässern reifen, um ihre Aromen zu entwickeln.

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5.3. Wie viele Kalorien hat Whisky?

Wie viele Kalorien ein Whisky hat, ist unter anderem von dessen Alkoholgehalt abhängig. In der Regel liegt der Kaloriengehalt jedoch zwischen 220 und 250 Kalorien pro 100 ml. Entscheiden Sie sich für einen speziellen Whisky mit Honig oder einen Whisky-Likör, liegt der Kaloriengehalt aufgrund der größeren enthaltenen Zuckermenge natürlich ebenfalls höher.

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5.4. Gibt es alkoholfreien Whisky?

Einen alkoholfreien Whisky gibt es nicht. Das liegt in erster Linie daran, dass eine der für die Spirituose geltenden gesetzlichen Vorgaben besagt, dass mindestens 40 Prozent Alkohol enthalten sein müssen, damit Whisky als solcher angeboten werden darf.

Sie können allerdings an Whisky angelehnte, alkoholfreie Spirits kaufen, die zwar deutlich weniger intensiv schmecken, aber vor allem in Mocktails durchaus Whisky ersetzen können. Das funktioniert, indem sie mit deutlichen Holz-, Vanille- und Karamellnoten aufwarten.

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5.5. Wie viel kostet ein guter Whisky?

Günstige Blends und Grain Whiskys können Sie schon für etwa zehn Euro pro 700 Milliliter erwerben. Suchen Sie hingegen nach einem hochwertigen Single Malt oder einem edlen Blended Whisky, der mindestens zehn Jahre gereift ist, sollten Sie eher Kosten zwischen 30 und 70 Euro einplanen. Dies gilt auch, wenn Sie nach einem Set inklusive Whisky-Zubehör suchen. Noch ältere Abfüllungen können mit 100 Euro und mehr zu Buche schlagen.

Sind Sie auf der Suche nach Whiskys mit 50 Jahren Reifezeit oder nach anderen speziellen Flaschen, können sogar Kosten von 1.000 Euro und mehr auf Sie zukommen. Oft handelt es sich bei diesen Abfüllungen jedoch um Sammlerstücke, die zum Teil sogar als Wertanlagen erworben und aufbewahrt werden.

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Videoanleitungen für: Whisky

In diesem YouTube-Video dreht sich alles um den Dalwhinnie 15 Years Single Malt Whisky. Der Host nimmt uns mit auf eine sensorische Reise, während er das Aroma, den Geschmack und die Textur des Whiskys beschreibt. Mit informativen Hintergrundinformationen und persönlichem Geschmacksurteil ist dieses Video sowohl für Whisky-Liebhaber als auch für Neulinge in der Welt des Whiskys ein absolutes Muss.