Das perfekte Produkt finden: Mit unserer Kaufanleitung gezielt aus dem Zucker Vergleich 2024 auswählen.

Unser Kurzüberblick:
  • Neben dem weißen Raffinadezucker, der aus keinem Supermarktregal wegzudenken ist, sind mit Puderzucker, Kandiszucker oder Rohrzucker weitere Varianten im Handel. Wer auf kalorienreduzierte Produkte vertrauen möchte, greift zu Alternativen auf der Basis von Birkenholz oder Maisstärke.
  • Wir kommen nicht ohne Zucker aus. Glukose liefert dem Körper lebensnotwendige Energie. Zucker ist besonders kalorienreich und kann bei übermäßigem Verzehr das Risiko für Übergewicht, Karies oder Herz-Kreislauf-Beschwerden erhöhen.
  • Seit dem Jahre 2016 müssen die Hersteller auf den Verpackungen von Fertigprodukten den Gesamtzuckergehalt ausweisen. Dies kann pro 100 Gramm oder pro 100 Milliliter geschehen. Verbraucher können allerdings nicht ausmachen, welche Menge davon zugesetzt wurde oder natürlich in Milch oder Obst vorkommt.

zucker-test

Eine Ernährung ohne Zucker ist kaum möglich und auch nicht ratsam. Gesunder Zucker wird in Maßen genossen und versorgt die Zellen mit notwendiger Energie. Geht die Menge an Zucker darüber hinaus, speichert der Körper Zucker in den Muskeln oder in der Leber. Wird über einen längeren Zeitraum zu viel Zucker konsumiert, lagert sich dieser im Fettgewebe ein.

Zucker ist süß und macht glücklich. Verantwortlich dafür sind Botenstoffe, welche unser Gehirn aussendet. Diese sorgen nicht zuletzt dafür, dass Zucker Appetit macht und wir oftmals nicht über das Gramm zu viel nachdenken. In unserer Kaufberatung mit Zucker-Vergleich 2023 besprechen wir das Für und Wider von Zucker, klären über die Herstellung auf, nennen Ihnen die Nährwerte von Zucker und verraten, woran Sie erkennen, dass Sie sich zu zuckerhaltig ernähren.

1. Ist Zucker besser als sein Ruf?

Unser Gehirn arbeitet auf Hochtouren und auch die Muskeln benötigen fortlaufend Energie. Diese kann durch Einfachzucker schnell bereitgestellt werden. Glukose ist ebenso eine wichtige Energiequelle für das Nierenmark und die roten Blutkörperchen. Damit das Gehirn und alle weiteren „Energiefresser“ flächendeckend bedient werden können, muss Zucker bereitgestellt werden.

Wichtig: Glukose kann als unverzichtbarer Baustein, der Körperfunktionen wie den Herzschlag und die Atmung sicherstellt, angesehen und in seiner Wertigkeit mit Sauerstoff gleichgestellt werden.

Dies soll nicht heißen, dass Sie beherzt zu Chips, Gummibären und Schokolade greifen sollen. Zucker hat viele Kalorien und versteckt sich in vielen Lebensmitteln, wo Sie Zucker oder Süßstoff gar nicht vermuten. Fruchtzucker und Traubenzucker können besonders schnell Energie liefern. Ist Zucker raffiniert und damit komplexer aufgebaut, geschieht die Verwertung deutlich langsamer. Zucker wird während des Verdauungsprozesses in Glukose umgewandelt, welche über die Darmwand in das Blut gelangt. Schauen wir uns die Nährwerte von Zucker einmal näher an:

100 Gramm Zucker enthalten 1 Teelöffel Zucker enthält
  • Kalorien: 405
  • Kohlenhydrate: 99,8 Gramm
  • Broteinheiten: 8,3 Gramm
  • Kalorien: 12,2
  • Kohlenhydrate: 3 Gramm
  • Broteinheiten: 0,2 Gramm

2. Weißer Zucker oder brauner Zucker: Wo liegt der Unterschied?

brauner zucker

Zucker besteht hauptsächlich aus Saccharose und wird aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen.

In Zucker-Tests wird Ihnen brauner Zucker ebenso begegnen wie weißer Zucker, der raffiniert ist. Doch wo liegen nun die Unterschiede und welcher ist eigentlich der beste Zucker?

Die Herstellung lässt zunächst keine Unterschiede erkennen. Auch brauner Zucker besteht aus Zuckerrüben und Zuckerrohr. Eigentlich ist brauner Zucker ein Zwischenprodukt, welches bei der Herstellung von Haushaltszucker anfällt.

Aus den in Wasser gelösten, gefilterten und gereinigten Schnitzeln der Zuckerrübe entsteht ein bräunlicher Dicksaft, welcher eingedickt und kristallisiert zu braunem Rohrzucker wird.

Durch weitere Reinigungs- und Schleuderprozesse wird der weiße raffinierte Zucker gewonnen. Welchen Zucker Sie kaufen, bleibt letztlich Geschmackssache. Brauner, unraffinierter Zucker enthält zwar einen etwas höheren Mineralstoffanteil, ist aber kein wirklich gesunder Zucker und unterscheidet sich auch im Hinblick auf die Kalorienmenge nicht vom weißen Pedant.

3. Welche Arten von Zucker gibt es?

Schauen wir uns die häufig in Zucker-Tests vorkommenden verschiedenen Produkte dieser Kategorie näher an. Vorab einige allgemeine Betrachtungen. Einfachzucker sind Monosaccharide wie Traubenzucker oder Fruchtzucker. Durch die Verbindung zweier Einfachzucker entsteht Haushaltszucker, ein Disaccharid. Milchzucker und Malzzucker sind weitere bekannte Zweifachzucker. Werfen wir nun einen Blick in das Supermarktregal und widmen uns geläufigen Zuckersorten, die sich vielfältig nutzen lassen:

Zucker-Typ Eigenschaften
Weißzucker
  • raffinierter Zucker
  • Zucker ist günstig
  • verschiedene Körnungen erhältlich
Raffinade
  • reiner Zucker
  • umfangreiche Produktpalette
  • gut löslich
Puderzucker
  • fein gemahlen
  • für Glasuren verwendbar
  • ideal zum Bestäuben
Gelierzucker
  • Pektin, Zitronen- oder Weinsäure zugesetzt
  • verschiedene Anwendungsmöglichkeiten
Würfelzucker
  • in Form gepresster Zucker
  • einfache Dosierung
  • schnelle Löslichkeit
Hagelzucker
  • grobkörniger Zucker
  • ideal zum Dekorieren
Kandiszucker
  • weißer und brauner Kandis erhältlich
  • unterschiedliche Formen
  • für die Getränkeherstellung genutzt
gesunder zucker

Beim Kauf von Zucker haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Arten. Vor allem weißer Zucker und Puderzucker sind für viele Rezepte geeignet.

4. Welche Vor- und Nachteile hat Zucker?

Gebrannter Zucker ist lecker, besitzt aber einen schlechten Ruf. Nicht raffinierter Zucker ist nicht besser als herkömmlicher Haushaltszucker. Bleibt die Frage: Zucker oder Honig? Bei der Kaufentscheidung können Ihnen die folgenden Vorzüge und Nachteile helfen:

    Vorteile
  • kann schnell verstoffwechselt werden
  • liefert den Körperzellen Energie
  • verbessert den Geschmack
  • viele verschiedene Produkte erhältlich
  • einfach zu dosieren
  • günstig im Preis
    Nachteile
  • besitzt viele Kalorien
  • ist vielen Fertigprodukten zugesetzt
  • wird im Fettgewebe eingelagert

5. Welche Kaufkriterien spielen bei Zucker eine Rolle?

Sie benötigen Zucker zum Kochen und Backen. Gebrannter Zucker ist eine beliebte Leckerei und Zucker für Zuckerwatte darf im Lebensmittelregal auch nicht fehlen. Welche Faktoren beim Zuckerkauf nicht vernachlässigt werden sollten, möchten wir Ihnen im Folgenden nennen.

  • Darreichungsform: Am häufigsten geht Zucker in der 1-kg-Tüte über den Ladentisch. Möchten Sie Ihre Getränke süßen, werden Sie zu Würfelzucker greifen. Zur Dekoration des Kuchens wird Puderzucker gebraucht. Soll das Obst im Garten zu Marmelade werden, steht Gelierzucker auf der Einkaufsliste. Es bietet sich an, Zucker in verschiedenen Darreichungsformen im Haus zu haben.
  • Verpackung: Die meisten Produkte in Zucker-Tests sind in Papiertüten erhältlich. Wird unraffinierter Zucker schnell verbraucht, ist nichts dagegen einzuwenden. Bei der Bevorratung größerer Mengen sollten Sie auf eine luftdichte Verpackung achten. Weiterhin sollte das Material möglichst reißfest sein. Für die Bevorratung größerer Mengen eignet sich eine wiederverschließbare Dose am besten.

Die Menge an Zucker in der Packung (in g) unterscheidet sich in Zucker-Tests häufig. Dies ist auch abhängig vom Typ. Während herkömmlicher Zucker auch in XXL bevorratet werden kann, ist Puderzucker nur in kleinen Abfüllungen im Handel. Am gängigsten ist Zucker in der 1-kg-Packung. Damit werden Sie etwa drei Kuchen backen können. Neben dieser haushaltsüblichen Menge, sind weitere Packungsgrößen verfügbar:

  • Zucker in der 5-kg-Packung
  • Zucker in der 10-kg-Packung
  • Zucker in der 25-kg-Packung

Möchten Sie Zucker bevorraten, bieten sich Großpackungen an. Diese sollten Sie dann aber in stabile und gut verschließbare Gefäße umfüllen, damit die Haltbarkeit sichergestellt ist und der Zucker nicht verklumpt, weil er in Kontakt mit Feuchtigkeit kam.

zucker raffiniert

Egal, ob Tee, Kaffee, Backen oder Kochen: Zucker ist vielseitig verwendbar.

6. Zucker-Test bzw. -Vergleich: Die wichtigsten Nutzerfragen und Antworten zu Zucker

Vielleicht haben Sie Ihren Zucker-Testsieger bereits gefunden. Unabhängig davon können folgende FAQs als Information dienen und beim bewussten Umgang mit Zucker helfen.

6.1. Wie gefährlich ist Zucker für den Körper?

Zucker ist süß, macht Appetit und wir essen Zucker deutlich über unsere Verhältnisse. Ein übermäßiger Zuckerkonsum kann dem Körper in vielerlei Hinsicht Schaden zufügen:

  • Risiko für Übergewicht steigt
  • Fettleber kann entstehen
  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes werden gefördert
  • Zähne werden geschädigt und Karies tritt auf
  • Zucker wird eingelagert, Fettdepots aber nicht abgebaut

Hinweis: Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, dass die tägliche Kalorienzufuhr pro Tag nur zu maximal zehn Prozent aus Zucker stammen sollte. Damit sollten Sie täglich nicht mehr als 50 Gramm Zucker zu sich nehmen.

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6.2. Wie merkt man, dass man zu viel Zucker isst?

Woher weiß man, wie viel Zucker Lebensmittel haben?

Werfen Sie einen Blick auf die Verpackung. Dort müssen die Hersteller eine Nährwerttabelle aufführen. Die Angaben sind häufig für 100 Gramm oder auch für 100 Milliliter angegeben. Manchmal werden auch die Zuckerwerte für eine Portionsgröße genannt. Die Zuckermenge finden Sie unter der Menge an Kohlenhydraten aufgeführt.

Wenn Sie wissen möchten, ob Sie sich zu zuckerlastig ernähren, sollten Sie auf die Warnsignale Ihres Körpers hören. Folgende Beschwerden können auf zu viel an Zucker hindeuten:

  • Verdauungsprobleme: Zu viel Zucker bringt die Darmflora durcheinander. Blähungen, Durchfall oder Verstopfung können dadurch auftreten.
  • Darmpilze: Hefepilze wie Candida albicans ernähren sich von Zucker. Blähungen, Völlegefühl oder Darmkrämpfe können ein Anzeichen dafür sein.
  • Immunschwäche: Zu viel Zucker im Körper schwächt das Immunsystem. Sie werden häufiger krank und fühlen sich allgemein müde und antriebslos.
  • Hautunreinheiten: Zuckermoleküle docken an Elastin und Kollagen an. Dadurch können Pickel, Entzündungen und Akne entstehen. Auch die Faltentiefe kann zunehmen.
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6.3. Zucker oder nicht?

Die Kennzeichnung von Zucker in Lebensmitteln ist EU-weit geregelt. Folgende Übersicht klärt auf, was sich hinter den verwendeten Begriffen verbirgt:

Begriff Erklärung
zuckerfrei
  • pro 100 g dürfen 0,5 g enthalten sein
zuckerreduziert
  • mindestens 30 % weniger Zucker als Vergleichsprodukte
zuckerarm
  • höchstens 5 g pro 100 g Zucker enthalten
weniger süß
  • keine gesetzlichen Vorgaben
  • nur an den Geschmack angelehnt
ohne Zuckerzusatz
  • kein Zucker zugefügt
  • Lebensmittel kann natürlichen Zucker enthalten
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6.4. Wie wird raffinierter Zucker hergestellt?

gebrannter zucker

In Marmeladen und Gelees können Sie Zucker als Konservierungsmittel verwenden.

Die Grundlage bildet der bereits erwähnte braune Zucker. Der Zucker wandert in Zentrifugen, wo die dunkle Melasse von den Kristallen getrennt wird.

Übrig bleibt weißer Zucker. Dieser wird abschließend nochmals in Wasser gelöst und im Anschluss daran erneut kristallisiert. Umso stärker Zucker raffiniert wird, umso haltbarer ist das Endprodukt übrigens.

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6.5. Welche Firmen produzieren Zucker?

Ein Zucker-Test lässt die Vielfalt an Herstellern erahnen. Auf der Suche nach der passenden Marke werden Sie im Supermarkt schnell fündig. Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Zucker verglichen [Stand: 06/2023]. Folgende Hersteller sind jedoch bekannt für hochwertigen Zucker:

  • Gut & Günstig
  • SweetCare
  • Jeden Tag
  • Gesundo
  • Lavazza
  • Südzucker
  • Coffeefair
  • Hellma
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6.6. Welcher Zucker eignet sich für Zuckerwatte?

Wenn Sie Zuckerwatte herstellen möchten, können Sie zu normalem Haushaltszucker greifen. Ebenso ist Hagelzucker geeignet. Die Amerikaner greifen häufig zu Ahornsirup. Wer bunte Zuckerwatte mit verschiedenen Aromen möchte, entscheidet sich für speziellen Zuckerwatte-Zucker.

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